Fußball Italien
12 000 Menschen erweisen Facchetti die letzte Ehre

12 000 Menschen haben sich bei der Trauerfeier des verstorbenen Präsidenten von Inter Mailand, Giacinto Facchetti, eingefunden. Die italienische Nationalelf wird gegen Frankreich mit einem Trauerflor auflaufen.

Bei der Trauerfeier des am Montag verstorbenen Giacinto Facchetti waren in Mailand 12 000 Menschen zugegen. Unter den Trauergästen war auch die komplette erste Mannschaft des italienischen Meisters Inter Mailand, die von ihrem verstorbenen Präsidenten Abschied nahm.

Der frühere Nationalspieler war im Alter von 64 Jahren einer Leberkrebs-Erkrankung erlegen. Nach der Trauerzeremonie in der Basilika des Heiligen Ambros in Mailand am Dienstag wurde Facchettis Sarg von lang anhaltendem Applaus begleitet.

Prodi: "Der italienische Sport ist ärmer geworden"

"Der italienische Sport ist ärmer geworden. Der Tod Facchettis ist für das ganze Land ein tiefer Schmerz", schrieb Regierungschef Romano Prodi in einem Kondolenzbrief an die Familie. "Sein Tod schmerzt, weil er ein Mann des Sports war. Er wurde sogar von den gegnerischen Fans geliebt", sagte Weltmeister Gennaro Gattuso.

Facchetti stand zwischen 1961 und 1978 bei Inter unter Vertrag und trug in 94 Länderspielen das Nationaltrikot. Die Squadra Azzurra spielt im Gedenken an ihren ehemaligen Kapitän am Mittwoch in der Neuauflage des WM-Endspiels gegen Frankreich in Paris mit einem Trauerflor.

© SID

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