Fußball Italien
"Drahtzieher" Moggi reicht Einspruch ein

Er gilt als Drahtzieher im italienischen Manipulationsskandal, trotzdem hat Luciano Moggi jetzt Einspruch gegen die Berufssperre eingereicht. Der ehemalige Sportdirektor von "Juve" hatte stets seine Unschuld beteuert.

Für Luciano Moggi soll noch lange nicht Schluss sein. Am Freitag hat er Einspruch gegen seine fünfjährige Berufssperre eingelegt, zu der er wegen seiner Verwicklung im italienischen Manipulationsskandal verurteilt worden ist.

Der ehemalige Sportdirektor von Juventus Turin war auch zur Zahlung einer Strafe von 50 000 Euro verurteilt worden. Die Rechtsanwälte des 68-Jährige reichten bei einem römischen Verwaltungsgericht den Einspruch ein.

Moggi gilt als Drahtzieher im Manipulationsskandal. Den ehemaligen Schiedsrichter-Koordinatoren Paolo Bergamo und Luigi Pairetto soll Moggi vorgeschrieben haben, welcher Schiedsrichter die "Juve"-Spiele pfeift. Dazu sollen die beiden Koordinatoren sogar die öffentliche Ziehung manipuliert haben.

Einige Schiedsrichter sollen von Moggi Anweisungen bekommen haben, welche Spieler sie mit Gelben Karten gezielt für die nächsten Partien außer Gefecht setzen sollten. So soll Moggi die nächsten Juve-Gegner geschwächt haben. Moggi hatte stets seine Unschuld beteuert.

© SID

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