Fußball Italien
Einspruch von Lazio und Klubchef Lotito abgelehnt

Das Schiedsgericht des Nationalen Olympischen Komitees von Italien hat den Einspruch von Lazio Rom gegen die Strafe im Manipulationsskandal abgelehnt. Auch die Sperre von Klubchef Claudio Lotito bleibt bestehen.

Lazio Rom ist mit seinem Einspruch vor dem Schiedsgericht des Nationalen Olympischen Komitees von Italien (Coni) ebenso wie Juventus Turin, AC Mailand und AC Florenz gescheitert. Der wegen der Verwicklung in den italienischen Manipulationsskandal zum Punkteabzug zu Beginn der neuen Meisterschaftssaison verurteilte Renommierklub scheiterte am Dienstag ebenso wie sein Klubchef Claudio Lotito, der zu einer zweijährigen Berufssperre verurteilt worden ist. Dem römischen Klub werden elf Zähler auf Grund der Verstrickung in den Skandal in der neuen Spielzeit abgezogen.

Die Bedingungen für eine Einigung vor dem Coni-Schiedsgericht seien nicht vorhanden, teilte das Nationale Olympische Komitee von Italien mit. Lazio Rom, das wegen der Verwicklung in den Manipulationsskandal auch vom Uefa-Cup-Wettbewerb 2006/07 ausgeschlossen worden war, fordert außerdem eine finanzielle Entschädigung vom italienischen Fußball-Verband. Die Rechtsanwälte des Klubs verlangen vom Verband Schadenersatz in Höhe von 75 Mill. Euro.

Lazio folgt damit dem Beispiel des zum Zwangsabstieg verurteilten Rekordmeisters Juventus Turin, der vom nationalen Verband einen Schadenersatz von 130 Mill. Euro einfordert. Der römische Klub schloss nicht aus, dass er auch beim Zivilgericht TAR in Rom Einspruch gegen die Strafen wegen seiner Verwicklung in die Manipulationsaffäre einreichen wird.

© SID

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