Fußball Italien
"Englische Woche" mit italienischen Gipfeltreffen

In der Serie A geht es schon heute Abend ab 20.30 Uhr mit dem dritten Spieltag weiter. Höhepunkt zur Mitte der "englischen Woche" ist dabei das Schlagerspiel zwischen Spitzenreiter AS Rom und Meister Inter Mailand.

Der Spitzenreiter empfängt den Meister - und das an einem Mittwochabend: Nach den vielen Querelen und Skandalen tritt in der italienischen Serie A immer mehr der Sport in den Mittelpunkt. Mit dem Duell zwischen dem AS Rom und Inter Mailand steht heute (20.30 Uhr, live bei Premiere) im Rahmen der ersten "englischen Woche" dieser Saison auch das erste Aufeinandertreffen zweier Titelanwärter auf dem Programm. Und besonders die "Roma" zeigt sich vor dem Duell im heimischen Olympiastadion in bestechender Form: Mit Siegen gegen Livorno (2:0) und in Siena (3:1) die Maximalausbeute aus den ersten beiden Liga-Spielen, dazu die 4:0- Galavorstellung gegen Schachtjor Donezk zum Auftakt der Champions League. "Die "Roma" wird noch lange Erster bleiben", ist Roms chilenischer Mittelfeldspieler David Pizarro überzeugt.

Für Pizarro ist die Partie eine ganz besondere, wechselte er doch erst vor der Saison von Inter zu den "Giallorossi", nachdem er bei den "Nerazzurri" nur eine Nebenrolle gespielt hatte. Im derzeit blendend funktionierenden 4-2-3-1-System von Roms Trainer Luciano Spalletti spielt er hingegen eine zentrale Rolle, räumt gemeinsam mit Weltmeister Daniele De Rossi vor der Abwehr auf, schaltet sich aber immer wieder in die Offensive ein, in der AS-Idol Francesco Totti nach wie vor die einzige echte Spitze gibt.

Gegner Inter, der durch die Rückstufung von Juventus Turin zum Meister wurde, ist hingegen holprig in die Saison gestartet. Zwar begann jene vielversprechend mit einem 4:3-Sieg nach Verlängerung im Supercup gegen den heutigen Gegner und einem 3:2-Auftaktsieg in der Liga gegen den AC Florenz. Doch sowohl bei der 0:1-Niederlage in der Champions League bei Sporting Lissabon wie auch beim 1:1-Remis am Samstagabend gegen Sampdoria Genua lief nicht viel zusammen. Gerade seine Stürmer bereiten Trainer Roberto Mancini derzeit Sorgen. Lediglich der ansonsten weiterhin schwach spielende Zlatan Ibrahimovic traf zum Auftakt gegen Florenz ein Mal, der vom FC Chelsea verpflichtete Hernan Crespo blieb ebenso blass und torlos. Dennoch werden beide wohl wieder den Vorzug vor dem hochbezahlten Bankdrücker Adriano erhalten, da zudem Alvaro Recoba und Julio Cruz weiterhin verletzt fehlen. Mancini nahm seine Spitzen aber nach dem Remis gegen Genua in Schutz: "Crespo und Ibra haben gut miteinander harmoniert. Auch als Adriano in der Schlussphase hinzu kam, hat es zu dritt gepasst. Wir haben in der Offensive viel produziert, leider ist nur ein Tor dabei herausgekommen." Und dies war bezeichnenderweise ein Eigentor von Sampdorias Massimo Bonanni.

In der Serie A treffen beide Teams zum 74. Mal aufeinander, die Bilanz spricht bei 29:24 Siegen für den AS Rom. Im Olympiastadion gewann Inter zuletzt im Mai 1999 nach einer denkwürdigen Partie mit 5:4.

Der Spieltag im Überblick:

Atalanta Bergamo - FC Empoli, Cagliari Calcio - AS Livorno Calcio, Chievo Verona - Lazio Rom, AC Florenz - FC Parma, FC Messina - Reggina Calcio, AC Mailand - Ascoli Calcio, US Palermo - Calcio Catania, AS Rom - Inter Mailand, Sampdoria Genua - Udinese Calcio, FC Turin - AC Siena (alle heute, 20.30 Uhr).

© SID

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