Fußball Italien
Inter-Vize Ghelfi im Lausch-Skandal vernommen

Die Ermittlungen im Bespitzelungs-Skandal um Inter Mailand und dessen Ex-Star Christian Vieri gehen weiter. Nun wurde Rinaldo Ghelfi, Vizepräsident der "Nerazurri", vom italienischen Verband Figc vernommen.

Der Vizepräsident des italienischen Fußball-Meisters Inter Mailand, Rinaldo Ghelfi, ist vom Ermittler des italienischen Fußballverbands Figc, Francesco Saverio Borrelli, vernommen worden. Dabei ging es um den Lauschangriff, den Inter angeordnet hatte, um seinen Star Christian Vieri zu bespitzeln.

Ghelfi soll eine Privatdetektei beauftragt haben, Vieri zu belauschen. Der Inhaber der Detektei, Emanuele Cipriani, war vor drei Wochen im Rahmen einer Untersuchung über einen großangelegten Spionagering festgenommen worden. In Zusammenhang mit der Affäre war vergangene Woche Inters Besitzer Massimo Moratti bereits befragt worden, Moratti hatte den Lauschangriff auf Vieri bestätigt. Dieser hatte daraufhin Klage gegen den Klub eingereicht.

Die Ermittlungen Borrellis laufen unterdessen weiter. Am Mittwoch will er wieder den Torwart der italienischen Weltmeistermannschaft, Gianluigi Buffon, vernehmen. Dieser ist in den Sog einer Ermittlung wegen illegalen Wetten geraten. Buffon war im vergangenen Sommer mehrmals vernommen worden und hatte stets seine Unschuld beteuert.

© SID

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