Fußball Italien
Italiens Klubs droht Streichung von der Börse

Die italienischen Klubs Juventus Turin, Lazio Rom und AS Rom bangen um ihre Notierung an der Börse. Nach dem Manipulationsskandal bestätigte die Mailänder Börsenaufsichtsbehörde Consob im römischen Parlament, dass entsprechende Überlegungen bereits angestellt wurden. "Die Struktur der Klubs ist schwach und zu familiär. Die Macht ist in den Händen von wenigen Schlüsselpersonen, es fehlt an Kontrolle", erklärte der Consob-Vertreter Massimo Ferrari.

Wegen der miserablen Finanzlage der Klubs wäre eine Streichung vom Börsenzettel wünschenswert. Ferrari: "Die Klubs müssen die Gehälter ihrer Spieler kürzen und ihre Interessensbereiche diversifizieren, um für mehr Einnahmen zu sorgen."

Turins Aktien verloren durch die Manipulations-Affäre im vergangenen Sommer und den Zwangsabstieg in die Serie B im Vergleich zu ihrem Wert von 2001 über 54 Prozent. Lazios Verlust gegenüber der Erstnotierung 1999 liegt bei 98 Prozent, und die Anteile der "Roma" sanken bislang um 82 Prozent.

© SID

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