Fußball Italien
Italiens Serie A und Serie B vor der Trennung

Bei der Aufteilung der Einnahmen werden sich die Serie A und die Serie B wohl nicht mehr einig. "Wir haben die neue Serie-A-Liga gegründet", sagte der Präsident von US Palermo.

Der italienische Profi-Fußball steht vor der Spaltung. Am Donnerstag endete ein Treffen der Klubchefs der Serien A und B über die künftige Aufteilung der Einnahmen (TV-Gelder, Werbung, etc.) ergebnislos. Nun soll es künftig keine Solidargemeinschaft aus erster und zweiter Liga mehr geben.

"Wir haben die neue Serie-A-Liga gegründet", sagte der Präsident von US Palermo, Maurizio Zamparini, am Ende des Treffens in Mailand. Für eine Abgrenzung von den Zweitligisten stimmten alle Serie-A-Klubs mit Ausnahme von US Lecce. Die Präsidenten der Zweitligisten kritisierten den Beschluss und drohen mit einem Boykott der kommenden Meisterschaftsspiele.

Die Premier League als Vorbild

Zum neuen Präsidenten der Serie A soll Maurizio Beretta, der ehemalige Generaldirektor des italienischen Arbeitgeberverbandes, ernannt werden. Er soll das Vorhaben der Klubs unterstützen, die Finanzen zu sanieren und in neue Stadien zu investieren. Als Vorbild der neuen Serie A soll die Premier League dienen, die sich 1992 von drei unterklassigen Profiligen abgespalten hatte und seitdem zur reichsten Liga avancierte.

Seit Monaten verlangen die Präsidenten der Serie-B-Klubs mehr Geld. Derzeit sind mehrere Zweitligisten mit der Zahlung der Spielergehälter in Verzug geraten. Angeblich können derzeit nur vier Klubs pünktlich bezahlen. Seit dem 1. Dezember vergangenen Jahres hatten sich Serie A und Serie B vergeblich um eine Einigung bemüht.

© SID

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