Fußball Italien
Juve empört über Rummenigges Mafia-Kritik

Der Sportdirektor von Juventus Turin, Luciano Moggi, hat die Vorwürfe von Bayern-Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge scharf zurückgewiesen. Rummenigge hatte Juve vorgeworfen, mit Mafia-Methoden Spieler abzuwerben.

Karl-Heinz Rummenigge macht sich in Italien zur Zeit keine Freunde. Luciano Moggi, Sportdirektor bei Juventus Turin, reagierte verärgert auf die Kritik des Bayern München Vorstandschefs: "Ich begreife nicht, was Rummenigge mit mafiösen Methoden sagen will. Ich verstehe nicht, warum er unsere Handlungsweise so bezeichnet. Ich habe keine Zeit zu verlieren. Ich will lieber die Erfolge meines Klubs feiern. Wir haben Bayern München keinen Spieler gestohlen", sagte Moggi der italienischen Sporttageszeitung Gazzetta dello Sport am Montag.

Rummenigge: "Mafiöse Methoden beim Spielerwerb"

Rummenigge hatte Juve im Zusammenhang mit dem angeblichen Wechsel von Abwehrspieler Willy Sagnol nach Turin "mafiöse Methoden" beim Spielererwerb unterstellt. "Wir können mit Juventus nicht konkurrieren, der Klub hat mafiöse Methoden eingesetzt, sie haben Sagnol zum Wechsel überredet, als er noch bei uns unter Vertrag stand", sagte Rummenigge der Bild am Sonntag.

Sagnols Wechsel zum Turiner Klub ist angeblich perfekt. Laut Gazzetta hat der Spieler einen Vier-Jahres-Vertrag unterzeichnet und soll 2,5 Mill. Euro pro Saison kassieren. In der vergangenen Woche hatte Sagnol erklärt, dass er eine Entscheidung getroffen habe. Nach einem anschließenden Gespräch mit dem FC Bayern wurde vereinbart, sich im Januar offiziell zu äußern.

© SID

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