Fußball Italien
"Juve" tritt am 1. September vor Zivilgericht

Juventus Turin wird am 1. September vor ein Zivilgericht treten und sich gegen den Zwangsabstieg in die zweite italienische Liga zur Wehr setzen. Dies wurde von einem Sprecher des zuständigen Gerichts bestätigt.

Am 1. September wird es ernst für Juventus Turin: Dann wird der italienische Rekordmeister vor ein Zivilgericht treten und sich gegen den Zwangsabstieg in die zweite italienische Liga zur Wehr setzen. Dies wurde von einem Sprecher des zuständigen Gerichts am Freitag bestätigt.

Im Juli hatte ein Sportgericht im Zusammenhang mit dem italienischen Manipulationsskandal dem Klub seine beiden letzten Titel aberkannt. Außerdem wurde die Rückstufung in die Serie B beschlossen, wo "die alte Dame" mit 17 Minuspunkten in die neue Saison gehen soll.

Wieder-Zulassung für Serie A beantragt

Juventus hält diese Bestrafung für zu hart und will vor dem Zivilgericht die Wieder-Zulassung für die Serie A erstreiten. Italienische Zeitungen berichteten am Freitag, dass Juventus Turin 130 Mill. Euro verlieren würde, sollten die Strafen aufrecht erhalten werden. In diesem Fall droht Juve mit einer Schadenersatzklage gegen den italienischen Fußball-Verband Figc.

Der Weltverband Fifa hatte zuvor der Figc mit dem Ausschluss des Weltmeisters und aller italienischen Vereine von den internationalen Wettbewerben gedroht, sollte "Juve" den Gang vor ein ordentliches Gericht wagen. Die Figc versuchte daraufhin, Juve mit der Ankündigung härterer Strafen als den bisher verhängten Sanktionen von dem Gang vor Gericht abzubringen - bislang erfolglos.

© SID

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