Fußball Italien: Keine Randale in Italien

Fußball Italien
Keine Randale in Italien

Ohne Ausschreitungen gingen die Begegnungen der Serie B in Italien über die Bühne. Nach der Randale am vergangenen Wochenende hatte die italienische Regierung hart durchgegriffen und "Geisterspiele" verordnet.

Ruhig und ohne Auschreitungen verliefen am Samstag die Spiele der zweiten italienischen Liga. Nur fünf der insgesamt elf Begegnungen in der Serie B durften nach den unter der Woche aufgestellten neuen Sicherheitsrichtlinien der Regierung aufgrund der Krawalle zwei Wochen zuvor in Catania mit dem Tod eines Polizisten vor Zuschauern ausgetragen werden.

Darunter war auch die Begegnung des Rekordmeisters Juventus Turin beim AS Vicenza (2:2), für die ebenfalls nur eine limitierte Zahl von Eintrittskarten an Juve-Fans verkauft wurde. Rund 100 aus Turin ohne Tickets eingereiste Ultras wurde der Zugang zum Stadion verweigert. Sie wurden bereits im Vorfeld von der Polizei erkannt, durchsucht und registriert.

Am vergangenen Wochenende waren alle Liga-Spiele wegen der Ausschreitungen beim Spiel zwischen Catania und US Palermo (2:1), bei denen der Polizist Filippo Raciti ums Leben kam, abgesagt worden.

Proteste in Neapel

In Neapel protestierten am Samstag einige Hundert der gefüchteten Ultras vor dem Stadion gegen die "Geisterspiele" ihres Klubs. In Neapel, so ein Abgeordneter der Stadt, werden die von der Regierung verlangten Umbauarbeiten im Stadion zur Gewährleistung der Sicherheit etwa zwei Monate in Anspruch nehmen.

In Nacht- und Nebelaktionen haben die Verantwortlichen des AC Mailand für das Heimspiel der Serie A gegen den AS Livorno am Sonntag 28 neue elektrische Drehkreuze an den Stadioneingängen installieren lassen. Mitglieder der Regierung hatten sich vorbehalten, kurzfristig zu entscheiden, ob die Begegnung, in der der brasilianische Nationalstürmer Ronaldo sein Debüt bei Milan geben soll, vor Zuschauern ausgetragen werden kann. Am Samstagabend kam schließlich grünes Licht - allerdings nur für die 37 000 Dauerkarten-Besitzer des Ex-Meisters.

© SID

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