Fußball Italien
Lazio will Börse den Rücken kehren

Der italienische Erstligist Lazio Rom plant den Rückzug von der Mailänder Börse. Klubchef Claudio Lotito erarbeitet derzeit ein Angebot, um alle Aktien zurückzukaufen, um damit die Börsennotierung einzustellen.

Der italienische Erstligist Lazio Rom will der Mailänder Börse den Rücken kehren und alle Aktien zurückkaufen. Um die Einstellung der Börsennotierung zu bewirken, will Klubchef Claudio Lotito ein Angebot für den Rückkauf des 100-Prozent-Aktienpakets vorlegen. Derzeit hält er selbst einen 30-prozentigen Anteil an dem Klub. Die Rückkauf-Operation wird ihn nach Angaben italienischer Medien rund 15 Mill. Euro kosten.

Seit der Erstnotierung haben die Lazio-Aktien einen Großteil ihres Wertes verloren. Sieben Jahre lang war der Klub notiert. Lazio war 1999 der erste italienische Fußball-Klub, der den Gang an die Mailänder Börse unternommen hatte.

Lazio-Chef Lotito war wegen Verwicklungen in dem Manipulationsskandal zu einer zweieinhalbjährigen Berufssperre verurteilt worden. Die Strafe wurde diese Woche vom Schlichtungskomitee des Nationalen Olympischen Komitees auf vier Monate reduziert. Damit darf sich Lotito wieder offiziell im italienischen Profi-Fußball engagieren.

© SID

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