Fußball Italien
Lippi-Sohn sieht sich Ermittlungen ausgesetzt

Gegen den Sohn von Italiens Nationaltrainer Marcello Lippi, Davide Lippi, sind am Freitag offiziell Ermittlungen aufgenommen worden. Hintergrund sind Verbindungen von Lippi junior zur Spieler-Vermittlungsagentur GEA.

Der Sohn des italienischen Nationaltrainers Marcello Lippi, Davide Lippi, steht seit Freitag offiziell im Visier von Ermittlungen. Dabei geht es um die Verbindungen von Lippi junior zur Spieler-Vermittlungsagentur GEA unter Alessandro Moggi, Sohn des zurückgetretenen Juventus Turin Sportdirektors Luciano Moggi.

Angeblich soll GEA mit Drohungen Trainer und Spieler beeinflusst haben. Angeblich soll der Hauptverdächtige Luciano Moggi auch versucht haben, Marcello Lippi zu beeinflussen. Es ging darum, Profis von GEA ins Aufgebot der italienischen Nationalmannschaft zu berufen, um deren Marktwert zu steigern. Dies hatte Lippi senior allerdings vehement bestritten. Mehr als 200 Profis stehen bei GEA unter Vertrag.

Laut Giancarlo Abete, Vize-Präsident des italienischen Fußball-Verbandes, würden die aufgenommenen Ermittlungen gegen Davide Lippi nichts am Umstand ändern, dass dessen Vater die "Squadra Azzurra" bei der WM-Endrunde in Deutschland betreue. Marcello Lippi hatte trotz starkem öffentlichen Druck erklärt, er denke nicht an Rücktritt.

© SID

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