Fußball Italien
Manipulationsskandal erreicht Inter Mailand

Der Manipulationsskandal im italienischen Fußball hat nach Juventus Turin nun auch Inter Mailand erreicht. Inter-Boss Fachetti soll vor den Spielen seines Klubs bereits von den Referee-Ansetzungen erfahren haben.

Nach Rekordmeister Juventus Turin wird nun auch Ligarivale Inter Mailand mit dem Manipulationsskandal im italienischen Fußball in Verbindung gebracht. Inter-Klubchef Giacinto Facchetti erhielt verbotenerweise bereits weit vor der offiziellen Bekanntgabe von Schiedsrichter-Ansetzungen für Champions-League-Spiele der Lombarden Informationen. Das geht aus abgehörten Telefonaten zwischen Facchetti und Italiens inzwischen abgesetztem Schiedsrichter-Koordinator Pierluigi Pairetto hervor.

Pairetto gab Schiedsrichter-Ansetzungen bekannt

Pairetto unterrichtete Facchetti vor den Gruppenspielen der Saison 2004/2 005 gegen den FC Valencia und den RSC Anderlecht über die Namen der angesetzten Unparteiischen. So wusste der Inter-Boss bereits vier Wochen vor dem Duell mit den Spaniern, dass der Schweizer Urs Meier vorgesehen war. Zwei Wochen vor dem Duell mit Anderlecht gab Pairetto den Namen des Griechen Kyros Vassaras als Schiedsrichter preis. Normalerweise erfahren die Klubs erst 48 Stunden vor den Spielen die Namen der Unparteiischen.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt bereits gegen Pairetto, weil der ehemalige Weltklasse-Referee bei Rekordmeister Juventus Turin den inzwischen zurückgetretenen Sportdirektor Luciano Moggi ebenfalls regelmäßig über Schiedsrichter-Ansetzungen in der Serie A informiert haben soll.

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%