Fußball Italien
Moggi-Clan erneut im Fokus der Staatsanwaltschaft

Erneut beschäftigen "Juves" ehemaliger Spordirektor Luciano Moggi und dessen Sohn Alessandro die römische Staatsanwaltschaft. Beiden Beschuldigten wird Einschüchterung und Gewalt gegen einige Spieler vorgeworfen.

Dem ehemaligen "Juve"-Sportdirektor Luciano Moggi und dessen Sohn Alessandro steht neuer Ärger ins Haus. Beiden Managern wird von der römischen Staatsanwaltschaft Gewalt und Einschüchterungsaktionen gegen einige Spieler vorgeworfen.

In diesem Zusammenhang wurde am Dienstag der russische Torhüter Ruslan Nigmatullin von den Staatsanwälten befragt. Alessandro Moggi, Besitzer der Spieleragentur GEA, soll mit Drohungen den Ex-Keeper von Hellas Verona dazu bewogen haben, die Agentur zu wechseln und sich der GEA anzuvertrauen.

Moggi senior soll Machtposition ausgenutzt haben

Moggi senior, der im Juli wegen seiner Verwicklung in den ausgedehnten Manipulationsskandal mit einer fünfjährigen Berufssperre belegt worden war, wird beschuldigt, seine Machtposition als Manager von Rekordmeister Juventus Turin ausgenutzt zu haben, um der inzwischen aufgelösten Spielergesellschaft seines Sohnes Mandanten zu verschaffen.

Bei Transferverhandlungen soll er Spielern eindringlich empfohlen haben, sich von seinem Sohn managen zu lassen, um ihre Chancen auf einen guten Vertrag bei "Juve" zu verbessern. Moggi hatte stets seine Unschuld beteuert. Er hat beim Schiedsgericht des Nationalen Olympischen Komitees von Italien Coni Einspruch gegen die Berufssperre eingereicht.

© SID

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