Fußball Italien
Moggi droht Gerichtsprozess

Luciano Moggi droht weiteres Unheil. Der ehemalige Sportdirektor des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin muss sich nach dem Willen der römischen Staatsanwaltschaft vor Gericht verantworten.

Wenn es nach der Staatsanwaltschaft in Rom geht, müssen sich Luciano Moggi und sein Sohn Alessandro im Zusammenhang mit den illegalen Geschäften der Spielervermittlungsgesellschaft GEA vor Gericht verantworten. Die Behörde der italienischen Hauptstadt hat die Eröffnung eines Prozesses wegen Gewalt und Einschüchterungsaktionen gegen einige Spieler sowie wegen Verletzung der Wettbewerbsregeln beantragt.

Auch Lippi Junior droht ein Verfahren

Ein Prozess drohe in diesem Zusammenhang auch dem Spieler-Berater Davide Lippi, dem Sohn des Ex-Nationaltrainers und Weltmeister-Coachs Marcello Lippi, sowie dem Ex-Chef des Fußballklubs Perugia Calcio, Luciano Gaucci, und drei weiteren Managern der GEA, berichteten italienische Medien.

Moggi senior, der im Juli wegen seiner Verwicklung in den ausgedehnten Manipulations-Skandal zu einer fünfjährigen Sperre verurteilt worden ist, wird beschuldigt, seine Machtposition als Juve-Manager ausgenutzt zu haben, um der inzwischen aufgelösten Spieleragentur seines Sohnes Mandanten zu verschaffen. Bei Transferverhandlungen soll er Spielern eindringlich empfohlen haben, sich von seinem Sohn vertreten zu lassen, um ihre Chancen auf einen guten Vertrag bei Juventus zu verbessern.

© SID

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