Fußball Italien
Moratti gibt Comeback als Inter-Präsident

Massimo Moratti ist wieder Präsident des italienischen Meisters Inter Mailand. Der Besitzer des Klubs war bereits von 1995 bis 2004 Präsident und beerbt den verstorbenen Giacinto Facchetti.

Der italienische Meister Inter Mailand begrüßt einen alten Bekannten als neuen Präsidenten. Der Besitzer des Champions-League-Gruppengegners von Bayern München, Massimo Moratti, übernimmt zusätzlich wieder das Amt bei den Schwarz-Blauen. Der Posten war vakant, seitdem Inter-Präsident Giacinto Facchetti im vergangenen September gestorben war. Moratti hatte zwischen 1995 und 2004 bereits den Posten des Präsidenten bekleidet und ihn danach Facchetti überlassen.

"Es gibt keine Alternativen"

"Ich werde wieder Inter-Präsident sein. Es gibt keine Alternativen. Mein Sohn will den Posten nicht übernehmen und der perfekte Inter-Präsident ist gestorben. Er fehlt mir sehr", sagte der Erdölunternehmer im Interview mit der italienischen Sporttageszeitung Gazzetta dello Sport am Freitag.

Moratti ist in den vergangenen Wochen wegen des Lauschangriffs gegen den ehemaligen Inter-Stürmer Christian Vieri unter Druck geraten. Deswegen war der Klubbesitzer in den vergangenen Tagen vom Staatsanwalt des Fußballverbands (Figc), Francesco Saverio Borrelli, vernommen worden. "Vieri war gerade erst zu uns gekommen. Es gab komische Gerüchte über ihn, er hatte auch Probleme mit einigen Teamkollegen. Ich glaube, es war unser Recht, näher hinzuschauen. Ich begreife jedoch, dass Vieri darüber verärgert ist", so Moratti. Vieri hatte Klage gegen den Klub wegen des Lauschangriffs eingereicht.

© SID

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