Fußball Italien
Neue Vorwüfe gegen Inter-Präsident Moratti

Die Affäre um Massimo Moratti im italienischen Fußball weitet sich immer mehr aus. Der Präsident von Inter Mailand soll mit Hilfe einer Telefongesellschaft und Privatdetektiven ehemalige Spieler bespitzelt haben.

Die Liste der Vorwürfe im Skandal um den Präsidenten des italienischen Meisters Inter Mailand wird immer länger. Nach Ermittlungen der Mailänder Staatsanwaltschaft hat Massimo Moratti, der mit Hilfe hochrangiger Mitarbeiter der Telefongesellschaft Telecom Italia sowie von Privatdetektiven seine Spieler belauscht haben soll, auch die ehemaligen Inter-Akteure Adrian Mutu (AC Florenz) und Vladimir Jugovic (zuletzt LR Ahlen) bespitzeln lassen.

Moratti habe wissen wollen, wo die Spieler ihre Abende verbrachten und mit wem sie verkehrten. Darüber hinaus ließ er Informationen über das Privatleben der Spieler und ihre finanzielle Situation sammeln. Dies berichtete einer der Hauptangeklagten, der Privatdetektiv Emanuele Cipriani, der in Morattis Auftrag die Spieler überwacht haben soll.

Moratti hatte erst kürzlich zugegeben, die Telefongespräche seines damaligen Stars Christian Vieri abgehört zu haben, um dessen Leben außerhalb des Spielfelds auszuspionieren. Der Starspieler zeigte daraufhin den Klub an.

© SID

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