Fußball Italien
Prozessauftakt für italienische Vereine erwartet

In dieser Woche will der italienische Fußballverband Figc entscheiden, ob den der Manipulation verdächtigten Klubs der Prozess gemacht wird. Diese müssen mit drakonischen Strafen wie dem Zwangsabstieg rechnen.

In dieser Woche will der italienische Fußballverband Figc darüber entscheiden ob den Vereinen der Prozess gemacht wird, die in den nationalen Manipulationsskandal verwickelt sind. Berichten der Sporttageszeitung Gazzetta dello Sport vom Mittwoch zufolge, drohe den Serie-A-Klubs Juventus Turin, Lazio Rom, AC Mailand, AC Florenz und Sampdoria Genua der Zwangsabstieg. Dem italienischen Fußball drohten beispiellose Strafen, prophezeien die Medien.

Schwere Vorwürfe gegen früheren Juve-Sportdirektor Moggi

Seit Tagen überprüft Setfano Palazzi das Dossier, das ihm von Staatsanwalt Francesco Saverio Borrelli vorgelegt wurde. 62 Personen wurden in den letzten Wochen vernommen. Aus Borrellis Bericht geht deutlich die Verantwortung des zurückgetretenen Juve-Sportdirektors, Luciano Moggi, hervor, der als Drahtzieher des Skandals gilt. In Absprache mit dem ehemaligen Schiedsrichterkoordinator Pierluigi Pairetto soll Moggi die Speielzeit 2004/2 005 manipuliert haben. Schwer belastet wurde Moggi auch vom Ex-Sportdirektor des AS Rom, Franco Baldini.

Baldini hatte im Detail über einen engen Pakt zwischen Moggi und Liga-Chef Adriano Galliani zur Manipulation der Meisterschaft berichtet. Galliani, zugleich Vizepräsident des AC Mailand, wird seit Wochen zum Rücktritt aufgefordert. Die Urteile im Skandal sollen bis zum 9. Juli verkündet werden.

© SID

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