Fußball Italien
Rassistische Fans bringen Juventus "Geisterspiel"

Juventus Turin muss ein Ligaspiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit austragen. Das Sportgericht in Italien bestrafte den Klub damit für rassistische Gesänge seiner Fans.

Wegen rassistischer Gesänge seiner Fans ist Italiens Rekordmeister Juventus Turin am Montag verurteilt worden, ein Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit auszutragen. Der Beschluss wurde vom Sportrichter des italienischen Fußballverbandes, Gianpaolo Tosel, verkündet, nachdem Rowdys am Samstag beim Serie-A-Match Juventus-Inter (1:1) den dunkelhäutigen Inter-Spieler Mario Balotelli mit rassistischen Gesängen beleidigt hatten.

Liga-Chef Antonio Matarrese lobte den Beschluss des Sportrichters: "Diese Vorfälle schaden dem ganzen Fußball. Man muss scharf reagieren. Es gibt keinerlei Respekt für die Regeln und man braucht eine scharfe Reaktion." Er appellierte an Verbandschef Giancarlo Abete, eine Konferenz mit allen Klubs und den Fanverbänden zu organisieren, um den Rassismus in den Stadien zu bekämpfen und zu stoppen.

Matarrese verteidigte darüber hinaus den Schiedsrichter, der trotz der beleidigenden Gesänge die Begegnung nicht abgebrochen hatte.

© SID

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