Fußball Italien
Römer Gericht bestätigt Catanias Stadionsperre

Das Verwaltungsgericht in Rom hat am Donnerstag die Stadionsperre gegen Catania Calcio bestätigt. Somit darf der italienische Erstligist seine Spiele weiterhin nicht im heimischen Rund austragen.

Der italienische Erstligist Catania Calcio muss weiterhin auf die Rückkehr ins heimische Stadion warten. Das Verwaltungsgericht in Rom, an das sich der nationale Verband gewendet hatte, bestätigte am Donnerstag die Stadionsperre gegen Catania. Zudem hob das Gericht ein Urteil des Verwaltungsgerichts von Catania aus der Vorwoche auf.

Gegen die Aufhebung der Sperre in der Vorinstanz hatte der Verband Einspruch eingelegt. Die Stadionsperre war nach den schweren Ausschreitungen am 2. Februar in Catania beschlossen worden. Bei den Krawallen kam der Polizist Filippo Raciti ums Leben. Seitdem muss Catania Calcio alle Meisterschaftsspiele auf neutralem Platz austragen. Die Sperre gilt bis Ende der Saison. Fans dürfen den Klub zu den Spielen nicht begleiten.

Gegen den Beschluss des römischen Verwaltungsgerichts protestierten am Donnerstag in der Hauptstadt etwa 50 Catania-Fans. Sie wurden vom Bürgermeister von Catania, Umberto Scapagnini, angeführt. "Die ehrlichen und friedvollen Catania-Fans haben das Recht, Heimspiele ihres Klubs zu verfolgen, wie es das Verwaltungsgericht von Catania beschlossen hat", betonte ein Sprecher der Demonstranten. Nach den Krawallen war der sizilianische Klub zudem mit der Zahlung einer Geldstrafe von 20 000 Euro belegt worden.

© SID

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