Fußball Italien
Verona singt und wird ausgesperrt

Hellas Verona muss ein Heimspiel ohne die Unterstützung seiner Fans bewältigen. Wegen rassistischer Gesänge von Ultras wurde der Zweitligist zur Austragung einer Partie unter Ausschluss der Öffentlichkeit verdonnert.

Einmal mehr haben sich in Italien so genannte "Fans" auf den Tribünen daneben benommen und jetzt dafür die Konsequenzen zu tragen. Wegen rassistischer Gesänge seiner Ultras wurde Zweitligist Hellas Verona zur Austragung eines Heimspiels unter Ausschluss der Öffentlichkeit verurteilt. Im Meisterschaftsspiel gegen Modena hatten Zuschauer rassistische Lieder in Richtung des dunkelhäutigen Modena-Spielers Gyan Asamoah aus Ghana angestimmt.

Drastische Maßnahmen kommen nicht zum Gebrauch

In Verona war es in den vergangenen Monaten genauso wie in vielen anderen Stadien Italiens wiederholt zu rassistischen Bekundungen gegenüber dunkelhäutigen Akteuren gekommen. Die italienische Regierung hatte auf Grund des zunehmenden Rassismus in den Stadien ein Gesetz verabschiedet, das einen Spielabbruch vorsieht, sobald auf den Rängen rassistische Parolen angestimmt oder auf Transparenten gezeigt werden. Diese drastische Maßnahme wurde bisher jedoch noch nicht angewendet.

© SID

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