Fußball Italien: Verwirrung um Geständnis im Mordfall Raciti

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Verwirrung um Geständnis im Mordfall Raciti

Im Mordfall des Polizisten Raciti gibt es widersprüchliche Aussagen. Nachdem die Polizei von Catania zunächst das Geständnis eines Tatverdächtigen verkündet hatte, wurde dieses von dessen Anwalt umgehend dementiert.

Verwirrung im Fall um den 17-Jährigen Fan, der am Dienstag als Tatverdächtiger im Mordfall des Polizisten Filippo Raciti bei den schweren Krawallen am Rande des sizilianischen Derbys Catania Calcio gegen US Palermo festgenommen wurde. Laut TV-Berichten, die sich auf Justizkreise aus Catania beriefen, soll der Jugendliche die Tat gestanden haben. Sein Anwalt bestritt dies jedoch umgehend. Sein Mandant habe lediglich gestanden, bei den Krawallen dabei gewesen zu sein, nicht aber den Polizisten getötet zu haben.

Die Ermittler wollten den 17-Jährigen als jenes Mitglied der "Ultras" erkannt haben, das Raciti mit einem Waschbecken getroffen hatte, das von den Toilettenanlagen der Nord-Kurve des Stadions "Angelo Massimino" herausgerissen worden war. Die Zahl der wegen der Ausschreitungen in Sizilien festgenommenen Personen ist auf 41 gestiegen. Zu ihnen zählen 15 Minderjährige. Die Polizei hatte Videoaufnahmen überprüft, um die Mörder des Polizisten Filippo Raciti zu identifizieren. Tränengas und zum Großteil vermummte Verdächtigte erschweren laut Polizeiangaben die Identifizierung.

© SID

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