Fußball Italien
Weltmeistertrainer Lippi nicht nach England

Italiens Weltmeistertrainer Marcello Lippi wird in nächster Zeit nicht als Vereinscoach in England arbeiten. Der 58-Jährige dementierte entsprechende Gerüchte gegenüber der englischen Tageszeitung "Mirror".

Nach einem Angebot des italienischen Verbandes hat Weltmeistertrainer Marcelo Lippi auch Job-Offerten aus England ausgeschlagen. Der 58-Jährige dementierte gegenüber der englischen Zeitung "The Mirror" das Gerücht, er nehme demnächst ein Angebot als Vereinscoach in England an. " Ich wurde von Verantwortlichen aus England kontaktiert, aber im Moment nehme ich gar kein Angebot an, einen Klub zu übernehmen", so Lippi, der nach dem WM-Triump erst einmal seinen Akku wieder aufladen will. Auf lange Zeit ausschließen will der Italiener ein Engagement im Mutterland des Fußballs aber nicht, schließlich sei eine Sprachbarriere kein Problem mehr: "Mein Englisch ist kein Hindernis mehr. Das habe ich sehr verbessert."

Lippi war im August nach dem WM-Titel zurückgetreten und hatte abgelehnt, Technischer Direktor beim Italienischen Fußballverband zu werden. Auch als Berater werde er künftig nicht zur Verfügung stehen, erklärte Lippi nun der römischen Tageszeitung La Repubblica: "Das ist nicht mein Job."

Seinen Nachfolger Roberto Donadoni, der nach einem schwachen Start in die EM-Qualifikation schon enorm unter Druck geraten ist, verteidigte Lippi vehement. "Ihm wird vorgeworfen, dass er keine internationale Erfahrung als Trainer hat. Man kann aber auch die internationale Erfahrung nutzen, die man als Fußballer gesammelt hat, wie im Fall Van Basten oder Klinsmann", sagte Lippi.

© SID

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