Fußball Junioren
U17-Junioren erwischen lösbare WM-Gruppengegner

Bei der WM in Südkorea (18. August bis 9. September) muss sich die deutsche U17-Nationalmannschaft mit Kolumbien, Trinidad und Tobago sowie Ghana auseinandersetzen. Das ergab die Auslosung am Donnerstag in Seoul.

Den U17-Junioren des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sind für die Weltmeisterschaft in Südkorea (18. August bis 9. September) am Donnerstag in Seoul vermeintlich einfache Aufgaben zugelost worden. Die Mannschaft des neuen Trainers Heiko Herrlich trifft in der Gruppe F auf Kolumbien, Trinidad und Tobago sowie Ghana.

Wollen uns in dieser Gruppe durchsetzen"

"Wir sind in eine interessante Gruppe gelost worden. Südamerikaner und Afrikaner haben immer spielstarke Mannschaften. Natürlich werden wir keinen unserer Gegner unterschätzen. Kolumbien hat beispielsweise in der Qualifikation mehr Punkte geholt als die große Fußballnation Argentinien. Aber wir freuen uns auf die WM und wollen uns in dieser Gruppe durchsetzen", erklärte Herrlich, der am 1. Juli seine Tätigkeit als Juniorentrainer beim DFB beginnt und die U17 bei der WM betreuen wird.

Die DFB-Auswahl startet am 20. August (10 Uhr Mesz) gegen Kolumbien in Cheonan in das Turnier. Die weiteren Gegner sind am 23. August (10 Uhr Mesz) Ghana ebenfalls in Cheonan sowie am 26. August (12 Uhr Mesz) Trinidad und Tobago in Changwon. Weitere Spielorte sind Seoul, wo am 9. September auch das Finale stattfindet, sowie Suwon, Ulsan, Seogwipo, Gwangyang und Goyang.

Durch fünften EM-Platz qualifiziert

Die U17-Junioren waren mit dem Erreichen des fünften Platzes bei der EM in Belgien auf den WM-Zug gesprungen. Neben Deutschland haben sich Europameister Spanien, Frankreich, England und Belgien als europäische Vertreter für die WM qualifiziert.

Trotz der WM-Qualifikation unter Ex-Coach Paul Schomann hatte der DFB zu Wochenbeginn den überraschenden Trainer-Wechsel vollzogen und Ex-Nationalspieler Herrlich engagiert. Schomann, dessen Vertrag beim DFB erst kürzlich bis 2008 verlängert wurde, wird gemäß des üblichen Rotationsprinzips absprachegemäß die U15 übernehmen.

© SID

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