Fußball Junioren
U17-Junioren verpassen EM-Halbfinale

Die U17-Junioren des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) haben bei der EM in Belgien den Einzug in die Vorschlussrunde verpasst. Gegen Spanien kam die Mannschaft von DFB-Trainer Paul Schomann nicht über ein 0:0 hinaus.

Der Traum vom Turniersieg ist für die deutsche U17-Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft in Belgien vorbei. Im entscheidenden dritten Gruppenspiel kam die Mannschaft von Trainer Paul Schomann in Eupen gegen Spanien nicht über ein 0:0 hinaus und verpasste damit den Einzug ins Halbfinale, da Frankreich zeitgleich gegen die Ukraine 2:2 (1:0) spielte und punktgleich wegen des gewonnenen direkten Vergleichs in der Runde der letzten Vier steht. Zum Weiterkommen hätte die DFB-Auswahl einen Sieg benötigt.

Weiterhin Chance auf WM-Teilnahme

Zumindest kann die deutsche Mannschaft durch die Hintertür noch die Teilnahme an der WM im August in Korea schaffen. Der deutsche Nachwuchs spielt als Dritter seiner Vorrundengruppe nun am Donnerstag in Vise (18.00 Uhr) gegen die Niederlande um das fünfte und damit letzte europäische Ticket für die Weltmeisterschaft.

Vor rund 2000 Zuschauern in Eupen hatte der spanische Coach Juan Santisteban, der zu legendären Mannschaft von Real Madrid in den späten 50er Jahren zählte und auch schon einmal das A-Nationalteam trainierte, nach zwei Siegen zum Auftakt zahlreiche Stammspieler geschont. Die Iberer konnten sich sogar eine Niederlage mit zwei Toren Differenz erlauben. Dennoch agierten die Spanier sehr kompakt und machten der gegenüber der 1:2-Niederlage am Freitag gegen Frankreich auf zwei Positionen veränderten deutschen Elf das Leben schwer.

Sukuta und Kroos vergeben Doppelchance

Dennoch waren die deutschen Junioren das klar spielbestimmende Team. Es dauerte in einem für die Altersklasse temporeichen Spiel aber bis weit in die zweite Halbzeit ehe die DFB-Auswahl zu wirklich großen Chancen kam. Der nach anfänglichen Schwierigkeiten immer stärker werdende Toni Kroos und der eingewechselte Leverkusener Richard Sukuta-Pasu vergaben zehn Minuten vor dem Ende innerhalb von 20 Sekunden die beiden größten Gelegenheiten.

© SID

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