Fußball
Michael Meier verteidigt sein BVB-Engagement

Michael Meier, ehemaliger Manager des Fußball- Bundesligisten Borussia Dortmund, hat seine 15-jährige Tätigkeit bei dem westfälischen Traditionsclub im Nachhinein verteidigt.

HB DÜSSELDORF. „Ich habe ein bestelltes Feld hinterlassen“, sagte Meier der „Sport Bild“ (Mittwoch-Ausgabe). Der BVB spiele immer noch in der ersten Liga, er habe die Lizenz bekommen und sei nicht in Konkurs gegangen, meinte Meier, der am 30. Juni 2005 bei der Borussia unfreiwillig ausschied. Das einzige börsennotierte deutsche Fußball-Unternehmen hatte gegen Ende der Ära mit Präsident Gerd Niebaum und Meier rund 119 Millionen Euro Verbindlichkeiten.

Der jetzige BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke beurteilte die Meier-Formulierung konträr: „Ein bestelltes Feld? Das sehe ich anders“, sagte er in dem gleichen Interview. Dabei bezieht sich Watzke vor allem auf das Dortmunder Stadion, das unter dem früheren BVB-Management ausgebaut wurde und immense Folgekosten verursacht.

Meier räumte ein, dass die so genannte dritte Ausbaustufe „nicht unbedingt erforderlich war. Aber: Das Stadion steht nun mal! Und ich bin stolz darauf!“ Man solle die Arena nicht nur als Last sehen, sondern auch sagen, da sei etwas geleistet worden. Meier ist seit dem 21. Dezember 2005 Geschäftsführer beim 1. FC Köln.

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