Fußball National
36 Ermittlungsverfahren nach Randale in Zwickau

Die Polizeidirektion Südwestsachsen hat 36 Ermittlungsverfahren nach den Krawallen beim Oberligaspiel zwischen dem FSV Zwickau und Erzgebirge Aue II eingeleitet.

Nach den schweren Ausschreitungen beim Oberligaspiel zwischen dem FSV Zwickau und Erzgebirge Aue II hat die zuständige Polizeidirektion Südwestsachsen bereits 36 Ermittlungsverfahren eingeleitet. "Es wird wegen Widerstand gegen die Staatsgewalt, Beleidigung, Sachbeschädigung und Körperverletzung ermittelt. Die Auswertung des kompletten Videomaterials dauert noch an", sagte Polizeisprecherin Anett Münster dem SID.

Viele Verletzte

Am Rande der Fünftliga-Partie zwischen den Teams der beiden Erzrivalen war es zu massiven Auseinandersetzungen zwischen gewaltbereiten Anhängern und der mit mehreren Hundertschaften präsenten Polizei gekommen. Dabei waren 25 Zuschauer sowie elf Polizisten verletzt worden. 54 Gewalttäter wurden vorübergehend festgenommen. Sie sollen demnächst zu Befragungen von der zuständigen AG Fußball der Polizeidirektion vorgeladen werden.

Massenschlägereien auch in Leipzig

Erst eine Woche zuvor war es im Leipziger Vorort Brandis zu schweren Fußball-Krawallen gekommen, als rechtsextreme Gewalttäter Jagd auf Anhänger des für sein linkes Fanpotenzial bekannten Achtligisten Roter Stern Leipzig gemacht hatten. Bei der Massenschlägerei wurden drei Personen teilweise schwer verletzt. Sachsens Polizeipräsident Bernd Merbitz setzte für die Aufklärung eine 16köpfige Sonderkommission ein.

© SID

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