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Adidas wendet sich an ein Schiedsgericht

Im Ausrüsterstreit zwischen dem Sportartikelhersteller Adidas und dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) soll nun ein Schiedsgericht für Klärung des Konflikts sorgen. "Adidas hat sich in den vergangenen Monaten darum bemüht, in der Ausrüsterfrage eine einvernehmliche Lösung mit dem Deutschen Fußball-Bund zu finden. Wir sind leider zu keiner Einigung gekommen", heißt es in einer Mitteilung des Konzerns.

DFB-Generalsekretär Horst R. Schmidt wurde am Donnerstagmorgen in einem Gespräch mit Adidas-Vorstandschef Herbert Hainer ein Brief zu dem Sachverhalt angekündigt. "Dieses Schreiben haben wir noch nicht erhalten. Bevor wir den konkreten Inhalt nicht kennen, wird es von Seiten des DFB auch keine Stellungnahme zu dem Thema geben", sagte DFB-Pressesprecher Harald Stenger dem sid.

Das fränkische Unternehmen gehe unverändert davon aus, dass der bestehende Vertrag mit dem DFB bereits im August 2006 bis mindestens 2014 wirksam verlängert wurde. Dies wurde Adidas nach eigenen Angaben von einer Expertengruppe, bestehend aus internen und externen Fachanwälten und Rechtsprofessoren, ausdrücklich bestätigt.

Zu Unstimmigkeiten zwischen den langjährigen Partnern war es gekommen, nachdem der amerikanische Sportartikel-Riese und Adidas-Konkurrent Nike dem DFB ein Angebot von 2011 an über 500 Mill. Euro für acht Jahre zusätzlich einer einmaligen Bonuszahlung von angeblich 100 Mill. Euro unterbreitet hatte. Zuletzt hatte Adidas sein Angebot von elf auf 22 Mill. Euro pro Jahr verdoppelt.

© SID

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