Fußball National
Dachverbände müssen zum Sportausschuss

Im Zuge des Wettskandals treffen sich am Mittwoch Vertreter von Fifa, DFB und DFL mit dem Sportausschuss des Bundestages. Sie sollen die bisherigen Ergebnisse präsentieren.

Die Fußball-Dachverbände müssen im Zuge des Wettskandals am Mittwoch beim Sportausschuss des Bundestages zum Rapport. Dabei sollen der Deutsche Fußball-Bund (DFB), die Deutsche Fußball Liga (DFL) und der Weltverband Fifa den Parlamentariern ihre bislang noch dünnen Ergebnisse präsentieren.

Die neue Vorsitzende des Sportausschusses Dagmar Freitag hofft darauf, dass in den kommenden Tagen weitere betroffene Spieler oder Referees bei der Polizei eine Aussage zu dem Betrugsskandal tätigen. "Ich würde mir wünschen, dass weitere am Skandal beteiligte Personen aussagen, um den Sumpf trockenzulegen. Der Wettskandal ist eine Katastrophe und ein Angriff auf die Werte des Sports", sagte SPD-Politikerin Freitag am Montag dem Sport-Informations-Dienst (SID).

Den DFB in Berlin vertreten werden Vizepräsident Rainer Koch, Chefjustiziar Jörg Englisch und DFL-Jurist Jürgen Paepke. Neue Erkenntnisse sind bei der Sitzung im Saal 4 800 des Paul-Löbe-Hauses jedoch nicht wirklich zu erwarten.

"Vielleicht wird die eine oder andere Frage gestellt, welche anderen Sportarten betroffen sind. Möglicherweise gibt es da ja neue Erkenntnisse. Politische Schlussfolgerungen und Forderungen kann man erst nach Ende der staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen aufstellen. Da muss man einfach schauen, wie sich das Mosaik zusammenpuzzelt", sagte Freitag.

© SID

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