Fußball National
DFB segnet Einführung der 3. Profiliga ab

Die Einführung der neuen 3. Profiliga ab der Saison 2008/2 009 ist beim DFB-Bundestag in Mainz einstimmig beschlossen worden. Zudem segneten die Delegierten auch die Wiedereinführung der Relegationsspiele ab.

Die Einführung der neuen 3. Profiliga und das Comeback von Relegationsspielen im deutschen Fußball ab der Saison 2008/2 009 ist perfekt: Die 252 Delegierten stimmten beim 39. ordentlichen Bundestag des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) am Freitag einstimmig für den Start der 20 Mannschaften umfassenden, dritthöchsten Spielklasse nach dem Ende der Euro 2008 in Österreich und der Schweiz. Zudem segneten die Delegierten auch die Wiedereinführung der Relegationsspiele ab, die letztmals 1991 ausgetragen wurden.

Je zwei Relegationsspiele

Ab der Spielzeit 2008/2 009 steigen aus der Bundesliga und der 2. Bundesliga die zwei Letztplatzierten der Abschlusstabellen direkt ab. Je zwei Relegationsspiele finden zwischen dem Drittletzten der Bundesliga und dem Dritten der 2. Liga sowie dem Tabellen-16. der 2. Liga und dem Dritten der 3. Liga statt. Die zwei Bestplazierten der 2. Liga und der neuen 3. Profiliga steigen direkt auf. Zuletzt hatten insbesondere die Zweitligisten wegen eines möglichen Aufsteigers weniger in die Bundesliga Bedenken gegen die Relegationsregelung angemeldet.

Während die neue 3. Liga grundsätzlich mit 20 Klubs spielen wird, bestehen die drei Regionalligen (Nord, West, Süd) aus je 18 Vereinen. Die drei Tabellenletzten der 3. Liga steigen am Ende einer Saison in die Regionalliga ab. In die 3. Liga steigen die drei Meister der drei Regionalligen auf. Die drei Letzten der drei Staffeln steigen ab. In den Spielzeiten 2008/09 und 2009/10 steigen aus der Regionalliga Nord vier Klubs ab. In diesen Spielzeiten steigen aus dem Nordost-, Nord- und Westdeutschen Landesverband je zwei, aus dem Süddeutschen Verband drei Vereine und aus dem Südwesten ein Verein in die Regionalliga auf.

B-Teams der Lizenzklubs ab 2008 nicht in Pokal-Hauptrunde

Zudem beschlossen die Delegierten, dass die B-Teams der Lizenzklubs ab 2008 nicht mehr an der Pokal-Hauptrunde teilnehmen. Sollte die 2. Mannschaft eines Profiklubs Verbandspokalsieger werden, zieht der Vize-Pokalsieger in die Hauptrunde ein. An der Hauptrunde nehmen die 36 Lizenzvereine der abgelaufenen Saison, die 21 Verbandspokalsieger sowie die ersten zwei der drei Regionalligen teil. Ist die 2. Mannschaft eines Lizenzvereins Meister oder Zweiter der Regionalliga und Gewinner des Verbandspokals, rückt der nächstplatzierte Klub der Regionalliga nach.

© SID

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