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Dresdner Hooligan muss lange hinter Gitter

Nach den Krawallen in Dresden ist fünf Monate später das erste Urteil gefällt worden. Ein Hooligan muss für zwei Jahre und acht Monate hinter Gitter, Bewährung gibt es nicht.

Im Kampf gegen die Hooligans hat das Amtsgericht Dresden mit einem harten Urteil ein deutliches Zeichen gesetzt. Fast fünf Monate nach den schweren Krawallen in Dresden ist ein erster Gewalttäter zu einer Gefängnisstrafe verurteilt worden. Ein einschlägig vorbestrafter 23-Jähriger wurde wegen aktiver Teilnahme an den Ausschreitungen vom Amtsgericht Dresden zu einer Freiheitsstrafe von zwei Jahren und acht Monaten ohne Bewährung verurteilt. Der Gewalttäter hatte zuvor zugegeben, mit Steinen und Flaschen auf Polizisten geworfen zu haben.

Im Oktober 2007 waren weit über 1 000 Polizisten in Dresden im Anschluss an das sächsische Fünftliga-Spiel zwischen Dynamo Dresden II und dem 1. FC Lok Leipzig von vornehmlich Dresdner Randalierern in eine Straßenschlacht verwickelt worden. Vier Beamte trugen dabei Verletzungen davon. Der Polizeieinsatz hatte Kosten von über 100 000 Euro verursacht.

Insgesamt sind im Zuge der Ermittlungen nach Polizeiangaben bisher 135 Randalierer identifiziert worden. Entsprechende Strafverfahren wurden eingeleitet. 13 Anklageschriften sind bereits erstellt, in den Hauptverfahren ist mit weiteren drastischen Strafen zu rechnen.

© SID

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