Fußball National
Eilts: Talente sollen für zwei Teams kicken dürfen

U21-Nationaltrainer Dieter Eilts plädiert für die Einführung von Doppel-Spielberechtigungen, durch die junge Bundesligaspieler bei unterklassigen Vereinen vermehrt Spielpraxis sammlen können.

Junge Spieler haben es bei ihren Bundesligaklubs oft schwer, Spielpraxis zu sammeln. Und da Dieter Eilts die Förderung des deutschen Fußball-Nachwuchses nicht nur berufsbedingt am Herzen liegt, hat der U21-Nationaltrainer die Einführung von Doppel-Spielberechtigungen, wie sie es in anderen Mannschaftssportarten bereits gibt, vorgeschlagen.

"Ob das im Fußball geht, muss man sehen. Man muss genau überlegen, was man tut, und die Vereine müssen damit einverstanden sein", sagte der Europameister von 1996 im Vorfeld der Partie gegen Italien am Mittwoch in Reutlingen in einem Interview mit dem Reutlinger General-Anzeiger.

Bei Doppel-Spielberechtigungen, durch die ein junger Spieler eines Bundesligisten bei einem unterklassigen Verein Spielpraxis sammeln könnte, müsse laut Eilts aber jede Art von Manipulation ausgeschlossen sein. Dem früheren Bundesliga-Profi geht es bei solchen Vorschlägen nur um die Weiterentwicklung seiner Spieler. Um die zu verbessern, müsse man zudem "in Zukunft auch an vereinfachte Ausleihgeschäfte denken."

© SID

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