Fußball National
Erfolg für WFV im Rechtsstreit mit Internetportal

Um die Veröffentlichung von Bewegtbildern aus Amateurligen hat der Württembergische Fußballverband im Rechtsstreit mit einem Internetportal auch in zweiter Instanz Recht bekommen.

Im Rechtsstreit mit einem Internetportal um die Veröffentlichung von Bewegtbildern aus Amateurligen im Internet wurde dem Württembergischen Fußballverband (WFV) am Donnerstag vor dem Oberlandesgericht in Stuttgart auch in zweiter Instanz Recht gegeben. Gegenstand des Verfahrens war die Frage, ob auf dem Internetportal der "Hartplatzhelden Gmbh" Bewegtbilder aus den Ligen des WFV ohne dessen Zustimmung präsentiert werden dürfen.

"Dies ist ein wichtiges Signal: Der Amateurfußball verkörpert einen wirtschaftlichen Wert und darf über die Bildrechte an seinen Spielen selbst entscheiden. Das OLG Stuttgart hat erkannt, dass die Verbände hier nicht auf eigene Rechnung, sondern im gebündelten Interesse der Mitgliedsvereine auftreten. Diesen Interessen der gemeinnützigen Amateurvereine hat das OLG Stuttgart nunmehr den Vorrang gegenüber den Gewinnerzielungsabsichten der Hartplatzhelden Gmbh auf Kosten der Amateurvereine eingeräumt", sagte der für Rechtsfragen zuständige Vizepräsident Rainer Koch (Poing) vom Deutschen Fußball-Bund (DFB).

Eine Berufung der Hartplatzhelden gegen dieses Urteil wurde zurückgewiesen. Die Revision vor dem Bundesgerichtshof wurde aber zugelassen. Aus diesem Grund hat die Hartplatzhelden Gmbh einen Spendenaufruf gestartet, um die Kosten für ein derartiges Verfahren vor dem Bundesgerichtshof aufbringen zu können.

© SID

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