Fußball National
Milde Strafe für BFC Dynamo

Mit einem blauen Auge ist der BFC Dynamo davongekommen. Nach den Ausschreitungen im Derby gegen Union Berlin ist der Klub zu einer Geldstrafe von 2 000 Euro verurteilt worden, zudem wurde das Spiel für Union gewertet.

Oberligist BFC Dynamo ist nach den schweren Ausschreitungen im brisanten Ost-Derby gegen Union Berlin mit einem blauen Auge davongekommen. Das Sportgericht des Nordostdeutschen Fußball-Verbandes (Nofv) entschied, dass die beim Stande von 1:1 in der 75. Minute abgebrochene Partie mit 2:0 für Union gewertet wird und Dynamo eine Geldstrafe in Höhe von 2 000 Euro zahlen muss. Im Vorfeld war auch über einen möglichen Punktabzug bis hin zum Zwangsabstieg Dynamos spekuliert worden.

Darüber hinaus bleibt die Spielstätte des BFC, das Sportforum in Hohenschönhausen, für Meisterschaftsspiele des Oberligateams so lange geschlossen, bis der Verein bestimmte Sicherheitsauflagen des Nofv erfüllt.

Der Verband reagierte damit auf die Ereignisse vom 13. Mai, als Personen aus dem Fanblock des zehnmaligen DDR-Meisters BFC vom Ordnungsdienst ungehindert in den Innenraum des mit 6 471 Zuschauern gefüllten Sportforums gelangt waren und vor dem Union-Fanblock provoziert hatten. Anschließend flogen Eckfahnen durch die Luft und auf dem Rasen prügelten sich die Randalierer beider Seiten.

© SID

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