Fußball National: Millionenbetrag von Profivereinen an Amateurklubs

Fußball National
Millionenbetrag von Profivereinen an Amateurklubs

Die deutschen Amateur-Klubs können sich auf eine Auszahlung von rund zwei Mill. Euro seitens der Profivereine freuen. Die Summe wird laut DFL als Honorar aufgrund der Nachwuchsarbeit in dieser Saison fällig.

Mit rund zwei Mill. Euro haben die deutschen Profiklubs laut DFL Deutsche Fußball Liga Gmbh die Nachwuchsarbeit der Amateurvereine in der laufenden Saison 2006/2 007 honoriert. Die Summe wurde fällig, da in der Hinrunde 41 Lizenzspieler unter 23 Jahren in der Bundesliga und 2. Bundesliga eingesetzt wurden.

Grundlage der Zahlungen ist die Regelung, wonach ein Amateurverein bis zu 50 000 Euro erhält, wenn ein von ihm ausgebildeter Akteur vor dem 23. Geburtstag seinen ersten Einsatz als Lizenzspieler in der Bundesliga absolviert. Analog dazu werden für ein Debüt in der 2. Liga bis zu 25 000 Euro ausgeschüttet. Waren mehrere Vereine an der Ausbildung beteiligt, wird der Förderbetrag entsprechend geteilt.

Fördergeld soll zusätzlichen "Anreiz bieten"

"Nach dem Fortfall der Ausbildungsentschädigung will die DFL auch weiterhin gute Nachwuchsarbeit bei Amateurklubs belohnen. Hier wird mit großer Fachkenntnis und Engagement wertvolle Arbeit geleistet. Das Fördergeld soll zudem einen Anreiz bieten, in dieser Hinsicht noch aktiver zu werden", sagt der stellvertretende Vorsitzende der DFL-Geschäftsführung, Holger Hieronymus.

Die veränderte Praxis in Bezug auf die Honorierung von Nachwuchsarbeit in den Amateurvereinen war notwendig geworden, nachdem das Oberlandesgericht Oldenburg Ausbildungsentschädigungen im Profifußball im Jahr 2005 für verfassungswidrig erklärt hatte.

DFL-Umzug in die Frankfurter Innenstadt

Unterdessen wird die DFL wie erwartet in die Innenstadt von Frankfurt/Main umziehen. Nach dem Ende der laufenden Bundesliga-Saison wird die Zentralverwaltung, die bisher im Frankfurter Stadtwald in unmittelbarer Nähe zum Deutschen Fußball-Bund (DFB) beheimatet war, ihr momentanes Quartier verlassen und die neuen Räumlichkeiten im Frankfurter Westend beziehen.

"Wir sind mit der gefundenen Lösung hochzufrieden. Sie erfüllt die räumlichen Bedürfnisse der DFL und unterstützt außerdem die eigenständige Positionierung des Ligaverbandes", sagte der Vorsitzende der DFL-Geschäftsführung, Christian Seifert, zum bevorstehenden Umzug in der Guiollettstraße 44-46.

© SID

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