Fußball National
Oberliga offenbar erneut von Wettskandal betroffen

Offenbar ist die Oberliga Nordost erneut von Wettbetrügern heimgesucht worden. Ronny Maschke, Sportdirektor des ehemaligen Zweitligisten Tennis Borussia Berlin, bestätigte einen entsprechenden Bericht der Berliner BZ.

Die Oberliga Nordost ist offenbar erneut Zielscheibe von Wettbetrügern geworden. Ronny Maschke, Sportdirektor des ehemaligen Zweitligisten Tennis Borussia Berlin, bestätigte einen Bericht der Berliner BZ, wonach Personen aus dem "ganz nahen Umkreis des Vereins" gefragt worden seien, ob sie dafür sorgen könnten, das dass Spiel am Mittwoch bei der TSG Neustrelitz verloren geht. Für den Tabellenvorletzten Neustrelitz geht es dabei um den Klassenerhalt.

Schon zuvor stand das Spiel Berliner AK gegen Anker Wismar (1:3) vom 30. April unter Manipulationsverdacht. Private Wettanbieter meldeten außergewöhnliche Umsätze bei dieser Partie, berichtet der Berliner Fußball-Verbandspräsident Bernd Schultz. Auch die Begegnung Tennis Borussia gegen Berliner AK (1:2) vom zurückliegenden Wochenende war verdächtig, weshalb sie ein privater Sportwettenanbieter wieder vom Markt nahm. "Es gibt aber keinerlei konkreten Beweise", so Schultz.

Tennis Borussia Berlin hat unterdessen von allen Spielern eidesstattlich versichern lassen, dass sie nie gegen die eigene Mannschaft gewettet haben und dies auch in Zukunft nicht tun werden. Außerdem wurden alle Oberliga-Klubs angeschrieben, um eine Allianz gegen mögliche Manipulatoren zu schmieden. Es soll eine gemeinschaftliche Anzeige gegen Unbekannt gestellt werden.

© SID

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