Fußball National
Staatsschutz ermittelt bei Lok Leipzig

Nach rechtsradikalen Schmiereien auf dem Stadiongelände ermittelt nun der Staatsschutz beim sächsischen Traditionsverein Lok Leipzig. Polizeisprecher Andreas de Parade sagte der Leipziger Volkszeitung, dass ein Zusammenhang zwischen diesem Vorfall und den schweren Krawallen vom 10. Februar geprüft werde.

An Wände im Bruno-Plache-Stadion waren neben Sprüchen gegen Vereinschef Steffen Kubald ("Kubald Verrätersau") auch Symbole wie ein Hakenkreuz aufgesprüht worden. Die Parolen waren mit "Hooligans Blue Caps LE", einer extremen Fangruppe des Vereins, unterzeichnet. Auf ihrer Hompage erklärten die Blue Caps hingegen, nicht für diese Tat verantwortlich zu sein.

Nach einer Pokalpartie des Sechstligisten hatten rund 800 gewaltbereite Personen etwa 300 Polizisten angegriffen, 39 Beamte waren dabei verletzt worden.

© SID

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