Fußball National
Stepanovic wird 60 - sein "Lebbe geht weider"

Der ehemalige jugoslawische Nationalspieler Dragoslav Stepanovic feiert heute seinen 60. Geburtstag. In seiner zweiten Heimat Deutschland wurde "Stepi" zur Trainer-Legende.

"Lebbe geht weider" - Trainer-Legende Dragoslav Stepanovic feiert heute seinen 60. Geburtstag und denkt dabei noch lange nicht an seine Rente. Der ehemalige Bundesliga-Coach von Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen trainiert in seiner Heimat den serbischen Erstligisten Cukaricki Stankom Belgrad und ist damit bereits bei seiner 16. Trainerstation angekommen.

Der 34-malige Nationalspieler Jugoslawiens, einst einer der weltbesten Außenverteidiger, wurde in seiner zweiten Heimat Deutschland als Trainer von Eintracht Frankfurt populär. Der damalige Eintracht-Manager Bernd Hölzenbein holte "Stepi", der nach Ende seiner aktiven Karriere als Kneipenwirt tätig war, im April 1991 zu den Hessen.

Beinahe wäre "Stepi" deutscher Meister geworden

Am Ende der darauffolgenden Saison verpasste Stepanovic nach einem hochdramatischen Saisonfinale die deutsche Meisterschaft mit Eintracht Frankfurt hauchdünn durch eine umstrittene Niederlage bei Hansa Rostock. Bei der Pressekonferenz nach dem Spiel prägte er den seitdem legendären Satz: "Lebbe geht weider".

Ein Jahr später war Stepanovics Glanz in Frankfurt verflogen. Unmittelbar nach der 0:3-Heimniederlage gegen Bayer Leverkusen im Halbfinale des DFB-Pokals trat der Serbe als Eintracht-Coach zurück, heuerte kurz darauf in Leverkusen an - und holte doch noch den Pott. Zuletzt war Jugoslawiens Fußballer der Jahre 1971 und 1973 in Deutschland bei Zweitligist TuS Koblenz als Manager tätig. Dort wurde der Schwiegervater des früheren Bundesliga-Profis Slobodan Komljenovic allerdings bereits vor Ende der dreimonatigen Probezeit wieder entlassen.

© SID

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