Fußball National
Verfahren gegen Steffen Karl wird abgekoppelt

Im Gerichtsverfahren zum Wett- und Manipulationsskandal muss Steffen Karl bald gesondert vor Gericht erscheinen. Das Verfahren gegen den Ex-Profi wurde abgekoppelt, weil Karl als einziger Angeklagter nicht geständig ist.

Steffen Karl muss sich im Prozess zum Wett- und Manipulationsskandal künftig in einem eigenen Verfahren vor dem Berliner Landesgericht verantworten. Diese Entscheidung verkündete Richterin Gerti Kramer am achten Prozesstag. Sie ist nötig geworden, weil Karl als einziger Angeklagter nicht geständig ist. Das Hauptverfahren, in dem es dann ausschließlich um Karl geht, wird am 22. November um zehn Uhr fortgeführt. Der Prozess gegen die restlichen Angeklagten Robert Hoyzer, Dominik Marks und die Brüder Ante, Filip und Milan Sapina könnte bereits am übernächsten Verhandlungstag am 17. November abgeschlossen werden. Zunächst stehen aber die Plädoyers von Anklage und Verteidigung auf der Tagesordnung.

Auch Sonderbehandlung für Schiri Marks?

Die Staatsanwaltschaft hat zudem beantragt, auch das Verfahren gegen Ex-Schiedsrichter Marks abzukoppeln. Marks hatte am Morgen zugegeben, 36 000 Euro von Ante Sapina genommen zu haben. Spiele habe er allerdings nicht manipuliert, beteuerte der Ex-Referee. Die Staatsanwaltschaft begründete den Antrag mit der Möglichkeit, weitere Beweisaufnahmen gegen Marks vorzunehmen. Ein Staatsanwalt kritisierte zudem die Einlassung von Marks: "Das war ein juristischer Slalom nach dem Motto ´Wasch mich, mach mich aber bitte nicht nass´."

© SID

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%