Fußball Nationalmannschaft
Adler vor Debüt im deutschen Tor

Das Tor der deutschen Nationalmannschaft wird im Spiel gegen Russland wohl erstmals von Rene Adler gehütet. Der 23-Jährige ersetzt Robert Enke, der verletzt passen muss.

Torhüter Rene Adler von Bundesligist Bayer Leverkusen wird am Samstag im WM-Qualifikationsspiel zwischen Deutschland und Russland (20.45 Uhr/live in der ARD) erstmals das Tor der DFB-Auswahl hüten. Nach dem Ausfall von Robert Enke (Kahnbeinbruch in der linken Hand) geht der 23-Jährige wie erwartet als Nummer eins in die Partie.

Der Leverkusener, der schon längere Zeit als Nachfolger von Jens Lehmann gehandelt wird, erhielt von Bundestrainer Joachim Löw den Vorzug vor dem Bremer Tim Wiese (26), der ebenfalls noch kein Länderspiel bestritten hat. Torwarttrainer Andreas Köpke gab die Entscheidung am Freitag bekannt. In den drei Länderspielen nach der EM hatte Enke (31/Hannover 96) im deutschen Tor gestanden.

"Wir haben vollstes Vertrauen in Rene. Ich bin überzeugt, dass er ein Superspiel machen und ein sicherer Rückhalt sein wird", sagte Köpke. "Das wird der absolute Höhepunkt in meiner noch jungen Karriere", meinte Adler: "Ich bin nicht nervös, aber natürlich angespannter als vor einem normalen Bundesligaspiel."

Ballack vor der Rückkehr

Ansonsten wollte Löw, dem alle 20 Spieler seines Kaders zur Verfügung stehen, zur Aufstellung des Vize-Europameisters gegen die Russen nicht viel verraten. Als sicher gilt aber die Rückkehr von Kapitän Michael Ballack im zentralen Mittelfeld. Auch Torsten Frings, der wie Ballack bei den drei Länderspielen nach der Euro verletzungsbedingt gefehlt hatte, dürfte seinen Platz sicher haben. Auf den Außenbahnen im Mittelfeld werden wohl Bastian Schweinsteiger und Piotr Trochowski erste Wahl sein.

In die Abwehr kehren aller Voraussicht nach Arne Friedrich und Per Mertesacker zurück. Der Bremer bildet mit Heiko Westermann die Innenverteidigung. Auf der linken Seite ist zudem Philipp Lahm gesetzt. Im Angriff haben Miroslav Klose und Lukas Podolski die besten Karten. Erste Alternative zu Podolski, der bei Bayern München nicht zum Zug kommt, wäre der Leverkusener Patrick Helmes.

© SID

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