Fußball Nationalmannschaft
Ballack bleibt bei seiner Linie

Nationalmannschafts-Kapitän Michael Ballack kann die Diskussionen um seine Stellung innerhalb der Mannschaft nicht nachvollziehen: "Das Verhältnis ist und war intakt."

Michael Ballack sieht den Teamgeist der DFB-Elf nicht gestört und fühlt sich keineswegs als "isolierter Kapitän" im Nationalmannschafts-Trikot. "Das Verhältnis ist und war intakt. Ich habe nie ein Problem in der Mannschaft gespürt. Deshalb brauche ich mich auch nicht zu verändern. Das wäre aufgesetzt und würde meiner Philosophie widersprechen", sagte der 32-Jährige vor dem WM-Qualifikationsspiel am Samstag (20.45 Uhr/live in der ARD) in Dortmund gegen Russland.

Der England-Legionär vom FC Chelsea will vielmehr weiter seine "Rolle ausfüllen und die Mannschaft in Richtung WM antreiben. Dies erwarte ich auch von jedem Spieler". Nach dem offen ausgetragenen Disput mit Teammanager Oliver Bierhoff, der offiziell beigelegt ist, hofft Ballack, "dass wieder Ruhe einkehrt, Souveränität zurückkommt und wir uns auf das Wesentliche konzentrieren".

Es sei zuletzt viel geschrieben worden, "ich kenne das, das gehört dazu. Ich kann die Diskussionen aber nicht ganz nachvollziehen. Es ist unschön, wenn solche Sachen immer wieder aufkommen." Zumal die DFB-Auswahl in den vergangenen Jahren eine "gute Entwicklung" genommen habe.

Dass zuletzt selbst Bundestrainer Joachim Löw ein klares Bekenntnis zu seinem Kapitän vermissen ließ, wollte der 32-Jährige nicht überbewerten: "Der Bundestrainer will mehr Druck und noch mehr aus jedem Spieler rauskitzeln. Es ist legitim, wenn junge Spieler in die Mannschaft wollen. Wichtig ist, dass die Leistung stimmt."

© SID

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