Fußball Nationalmannschaft
Deutschland feiert Prinz-Jubiläumstor und Sieg

Die deutsche Nationalmannschaft der Frauen hat gegen England einen 5:1 (2:1)-Erfolg gefeiert. Besonderen Grund zum Jubel hatte Birgit Prinz, die in ihrem Rekord-Länderspiel ihren 100. Treffer für das DFB-Team erzielte.

Sieg und Jubiläumstor: Weltfußballerin Birgit Prinz hat sich an ihrem 29. Geburtstag und bei ihrem Rekord-Länderspiel in der deutschen Nationalmannschaft selbst beschenkt. Die Ausnahmestürmerin führte den Welt- und Europameister im ersten Härtetest für die WM 2007 in China mit ihrem 100. Treffer (67.) zum 5:1 (2:1)-Erfolg gegen England.

Kerstin Stegemann (29.), Sandra Smisek (37.), Martina Müller (75.) und Celia Okoyino da Mbabi (86.) erzielten die weiteren Tore für die Mannschaft von Nationaltrainerin Silvia Neid. Es war der 15. Sieg im 15. Spiel der Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) gegen die Engländerinnen, die durch Alex Scott (26.) nach einem Fehler von Debütantin Ulrike Schmetz im Tor in Führung gegangen waren.

Schon vor dem Anpfiff gab es für Prinz, die mit ihrem 154. Länderspiel den Rekord von Bettina Wiegmann einstellte, Geschenke und Auszeichungen. DFB-Vizepräsident Engelbert Nelle überreichte der Frankfurterin einen Blumenstrauß zum Geburtstag, sowie nachträglich zum 150. Länderspiel eine Uhr. Zudem wurde Prinz ("Statistiken und Zahlen bedeuten mir aber nicht so viel") zum sechsten Mal in Folge als Deutschland Fußballerin des Jahres geehrt.

Vor 11 160 Zuschauern im Aalener Waldstadion hätte Prinz nach nur drei Minuten fast für einen Auftakt nach Maß gesorgt, verfehlte eine Flanke ihrer Teamkollegin Sandra Smisek aber knapp. Das DFB-Team war die dominierende Mannschaft, doch auch Smisek (8.) und Renate Lingor (13.) scheiterten. Zudem lenkte Englands Keeperin Rachel Brown einen Schuss von Kerstin Garefrekes (22.) an die Latte.

Auf der Gegenseite musste die deutsche Mannschaft schon nach 48 Sekunden bei einem Schuss von Rachel Yancey eine Schrecksekunde überstehen. Allerdings musste Schmetz, die nach der Verletzung von Stammkeeperin Silke Rottenburg und dem berufsbedingten Fehlen von Nadine Angerer ihr Länderspieldebüt feierte, nicht eingreifen.

Beim Gegentor zum 0:1 sah Schmetz dann nicht gut aus, als sie beim Rettungsversuch zu früh aus ihrem Tor geeilt war und Scott den Ball über die Münchnerin lupfte. Doch die deutsche Mannschaft reagierte postwendend. Stegemann von der Strafraumgrenze und Smisek mit einem Drehschuss, den Englands Mannschaftsführerin Mary Philipps nur noch über die Linie lenken konnte, sorgten für die Wende.

Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Deutschen, die ohne die Verletzten Steffi Jones, Anja Mittag und Navina Omilade auskommen mussten, die bessere Mannschaft. Doch sowohl Smisek (49.) als auch ihre eingewechselte Teamkollegin Petra Wimbersky (52.) konnten zunächst guten Chancen nicht nutzen, ehe Prinz mit einem fulminanten Schuss mit ihrem eher schwächeren linken Fuß an den rechten Innenpfosten zum 3:1 erfolgreich war. Per Fallrückzieher sorgte die eingewechselte Martina Müller für das 4:1, Celia Okoyino da Mbabi stellte den Endstand her.

© SID

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