Fußball Nationalmannschaft
Deutschland gegen Italien vor Standortbestimmung

Die deutsche Frauen-Nationalmannschaft will sich heute mit einem Sieg gegen Italien erfolgreich aus der Sommerpause zurückmelden. "Die werden uns fordern", zeigt Trainerin Silvia Neid Respekt vor der "Squadra Azzurra".

Keine Angst, jedoch eine gehörige Portion Respekt: Welt- und Europameister Deutschland trifft am heutigen Abend im ersten Test nach der Sommerpause auf die Auswahl Italiens und sieht sich gegen die "Squadra Azzurra" vor einer schweren Aufgabe. "Die werden uns fordern, uns keine Spielräume geben, sind stark im Zweikampf und werden auf Konter setzen", erklärte DFB-Trainerin Silvia Neid vor der Partie in Krefeld (18.00 Uhr/live in der ARD) nach dem zuletzt dürftigen 1:0-Erfolg in der WM-Qualifikation gegen Irland im Mai in Cottbus.

"Weiß noch nicht, wo wir stehen"

Vor dem Bundesligastart am 10. September soll die Partie gegen die Italiener eine Standortbestimmung darstellen, bevor am 26. August gegen Irland in Dublin und vier Tage später gegen die Schweiz in Schaffhausen zwei weitere wichtige Qualifikationsspiele für die WM in China im Herbst 2007 auf die Mannschaft warten. "Ich weiß noch nicht, wo wir stehen. Deshalb sind Termin und Gegner ideal", meinte Neid.

Derzeit liegt die Auswahl des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) in der Qualifikationsgruppe vier mit zwölf Zählern drei Punkte vor Verfolger Russland. Gegen die Italienerinnen sollen vor allem die Stürmerinnen um Birgit Prinz die mangelnde Chancenauswertung aus dem Spiel gegen Irland vergessen machen. Zuletzt schien das Tor wie vernagelt.

Dagegen stören die verletzungsbedingten Absagen von Renate Lingor, Britta Carlson und Melanie Behringer sowie die Ausfälle von Steffi Jones (Urlaub) und Sandra Minnert (familiäre Gründe) die Bundestrainerin eher weniger. Die nachnominierten Navina Omilade, Martina Müller, Bianca Rech und Isabell Bachor werden laut Neid dadurch noch "näher an die Mannschaft zu rücken".

Die Partie gegen Italien stieß bei den Fans schon im Vorfeld auf größtes Interesse. Bis Anfang der Woche waren bereits über 10 000 Tickets verkauft worden. Das letzte Aufeinandertreffen konnten die DFB-Frauen bei der EM in England mit 4:0 für sich entscheiden.

© SID

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