Fußball Nationalmannschaft
DFB-Elf mit Respekt vor französischem Topsturm

Das Länderspiel zwischen der deutschen und der französischen Auswahl wird zum Duell des erfahrenen Topsturms der "Equipe Tricolore" mit der jungen DFB-Abwehr. Bundestrainer Jürgen Klinsmann fordert große Aufmerksamkeit.

Die deutsche Nationalmannschaft reist mit gehörigem Respekt vor dem französischen Topsturm nach Paris. Die junge DFB-Abwehr um Per Mertesacker steht im Duell mit den französischen Stürmern Thierry Henry (Arsenal London) und David Trezeguet (Juventus Turin) vor einer großen Herausforderung. "Da bedarf es großer Aufmerksamkeit, um diese Angreifer in den Griff zu kriegen", betont Joachim Löw, Assistent von Bundestrainer Jürgen Klinsmann "Henry ist in einer großartigen Verfassung. Er trifft ja fast in jedem Spiel."

Per Mertesacker freut sich aber dennoch auf die Partie am Samstagabend (21.00 Uhr/live im ZDF) "Das ist ein ganz besonderes Spiel, das berührt einen schon, gegen so einen Traumsturm zu spielen. Wir zollen den Stürmern höchsten Respekt´, sagte der 21-Jährige.

Verletzter Metzelder pausiert, Huth bekommt Chance

Hinzu kommt, dass Bundestrainer Jürgen Klinsmann nach wie vor auf der Suche nach der idealen Abwehrformation ist. Bereits 15 Spieler testete er im Laufe seiner knapp 16-monatigen Amtszeit in der Viererabwehrkette. Nachdem Christoph Metzelder im letzten Länderspiel gegen China (1:0) an der Seite von Per Mertesacker ein erfolgreiches Comeback feierte, fällt der Dortmunder gegen Frankreich mit Rückenbeschwerden aus. "Jetzt müssen wir eben umdisponieren, aber das ist kein Problem", meint Klinsmann gelassen.

Den freigewordenen Platz in der deutschen Innenverteidigung neben Mertesacker wird wohl Robert Huth von Chelsea London besetzen. Allerdings verfügt der Wahl-Londoner nach wie vor über wenig Spielpraxis, da er in der englischen Liga nur sporadisch zum Einsatz kommt.

Löw fordert Aggressivität

Neben Mertesacker und Huth werden wohl Arne Friedrich auf der rechten und Marcell Jansen (20) auf der linken Abwehrseite zum Einsatz kommen. Die Vorgaben sind auf jeden Fall klar. "Wir müssen anders als in der Türkei auftreten. Wir dürfen nicht nur im Raum spielen. Wir müssen ganz eng stehen, müssen präsenter, aggressiver sein", fordert Löw und nimmt dabei nicht nur die Abwehr in die Pflicht "Wir müssen schon im Mittelfeld die Pässe in die Spitze verhindern. Denn Henry kann mit seiner Schnelligkeit jedem davon laufen."

© SID

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