Fußball Nationalmannschaft
DFB-Frauen sind zurück im EM-Quali-Alltag

In der Qualifikation für die EM 2009 in Finnland trifft die deutsche Frauen-Nationalmannschaft heute um 13 Uhr in Lübeck auf Belgien. Dabei muss die DFB-Auswahl auf die verletzte Spielmacherin Renate Lingor verzichten.

Vier Wochen nach dem Gewinn des WM-Titels in Schanghai kehrt die deutsche Frauen-Nationalmannschaft heute wieder in den Alltag der EM-Qualifikation zurück. Auf dem Weg zur EM-Endrunde 2009 in Finnland heißt der Gegner um 13 Uhr in Lübeck Belgien. Am Donnerstag um 20 Uhr geht es für das Team von Bundestrainerin Silvia Neid in Volendam dann gegen die Niederlande.

"Wollen ein tolles Spiel bieten"

Von der WM-Euphorie erhoffen sich die DFB-Frauen dabei auch in Lübeck einen Schub. "Durch den Weltmeister-Titel sind alle besonders motiviert - gerade beim ersten Auftritt im eigenen Land. Wir wollen den Zuschauern ein tolles Spiel bieten", verspricht Abwehrspielerin Ariane Hingst für das Spiel im Lübecker Lohmühlen-Stadion, das voraussichtlich mit 16 500 Zuschauern ausverkauft sein wird.

Neids Befürchtung, die Spielerinnen könnten nach dem jüngsten Erfolg beim WM-Turnier in China zunächst einmal in ein Loch fallen, kann Hingst indes nicht bestätigen. "Ich habe einfach riesigen Spaß am Fußball und möchte jedes Spiel gewinnen. Das ist Ansporn genug", sagt die 28-Jährige vom schwedischen Vizemeister Djurgardens IF.

Neid fordert sechs Punkte aus den beiden Spielen

Nichts anderes fordert Neid für die beiden bevorstehen Aufgaben gegen die eher zweitklassigen Frauenfußball-Nationen Belgien und Niederlande. "Wir wollen sechs Punkte aus den beiden Spielen holen", erklärt die Trainerin, die ihre auf dem DFB-Bundestag verkündete Vertragsverlängerung am Donnerstag als "großen Vertrauensbeweis" bezeichnete.

Ihren 18-köpfigen Kader hat Neid seit Mittwoch in Bad Segeberg zusammen. In der Qualifikations-Gruppe vier haben die deutschen Frauen nach Kantersiegen im Hinspiel gegen die Niederlande (5:1) sowie über Wales (6:0) und die Schweiz (7:0) bislang eine makellose Bilanz. Nur der Gruppen-Erste qualifiziert sich direkt für die EM-Endrunde in zwei Jahren.

Lingor fehlt DFB-Team verletzt

Einziges Handicap für das DFB-Team ist derweil der Ausfall von Spielmacherin Renate Lingor. Die 32-Jährige vom 1. FFC Frankfurt musste für die beiden Spiele wegen eines Muskelfaserrisses im Gesäß absagen. Allerdings konnte für sie in Sonja Fuss vom FCR Duisburg sogleich eine weitere Weltmeisterin nachnominiert werden, da ohnehin drei Spielerinnen aus dem 21-köpfigen WM-Kader zunächst keine Berücksichtigung gefunden hatten.

© SID

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