Fußball Nationalmannschaft
DFB-Trainerin Neid plagen Verletzungssorgen

Die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft plagen vor der WM-Generalprobe gegen Norwegen am Donnerstag kleine Blessuren. Renate Lingor, Sandra Smisek, Martina Müller und Linda Bresonik sind angeschlagen.

Vor der WM-Generalprobe am Donnerstag in Mainz gegen Norwegen (16.00 Uhr) plagen die deutsche Frauenfußball-Nationalmannschaft kleine Verletzungssorgen. Zum Treffpunkt des abschließenden Lehrgangs in Mainz reisten am Montag Renate Lingor (Bänderdehnung im Knie), Sandra Smisek (Oberschenkelverhärtung/beide Frankfurt), Linda Bresonik (Adduktorenblessur/Essen-Schönebeck) und Martina Müller (Rippenprellung/Wolfsburg) mit leichten Blessuren an, nachdem am Sonntag der letzte Bundesliga-Spieltag vor der sechswöchigen WM-Pause stattgefunden hatte.

Zudem ist Torhüterin Silke Rottenberg (Frankfurt) nach ihrem Muskelfaserriss in der Wade noch nicht fit. "Das sind aber keine schwer wiegenden Dinge", meinte DFB-Trainerin Silvia Neid und gab zwei Wochen vor dem WM-Auftaktspiel am 10. September in Schanghai gegen Argentinien Entwarnung.

Abflug nach Schanghai am 3. September

Bis zur WM-Generalprobe gegen Ex-Weltmeister Norwegen im Mainzer Bruchwegstadion stehen für den Welt- und Europameister noch fünf Trainingseinheiten an. Im Duell mit den Skandinavierinnen plant Neid, den Ernstfall zu proben. "Wenn es möglich ist und alle fit sind, möchte ich mit der Elf starten, die dann auch im ersten WM-Spiel anfangen wird", kündigte Neid an. Nach der Partie dürfen die Nationalspielerinnen - ausgestattet mit einem Trainingsplan - noch einmal für drei Tage nach Hause, ehe sich der DFB-Tross am 3. September am Frankfurter Flughafen zum Abflug nach Schanghai trifft.

Ex-Nationalspielerin Neid zählt Norwegen neben den USA, China, Brasilien und Nordkorea zu den Favoriten auf den WM-Titel. Ihr eigenes Team will die 43-Jährige nicht zu sehr unter Druck setzen. Neid: "Wir fahren nicht zur WM, um etwas zu verteidigen, sondern um etwas zu gewinnen." Allerdings weiß die Trainerin genau, "dass wir die Gejagten sein werden".

© SID

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