Fußball Nationalmannschaft
DFB-Treffen im Zeichen von "Hollywood am Rhein"

Die erste Zusammenkunft der deutschen Nationalmannschaft im WM-Jahr stand ganz im Zeichen von umfangreichen Werbeaufnahmen. "Wichtig ist, dass wir alle Verpflichtungen an diesen beiden Tagen abarbeiten", so Joachim Löw.

Bei der deutschen Nationalmannschaft haben zum Monatsende Maskenbildner und Kameramänner die Regie übernommen. Sämtliche Spieler verwandelten sich am Montagvormittag beim Treffpunkt in Düsseldorf zu Filmstars und mussten auf ungewohnte Kommandos hören. "Das macht schon Spaß, obwohl man bei den Spots immer relativ lange rumsteht. Da geht es beim Fotoshooting schneller", erklärte Joachim Löw. "Wichtig ist, dass wir alle Werbeverpflichtungen an diesen beiden Tagen abarbeiten und wir uns ab März voll auf das Sportliche konzentrieren können. Denn vor einem Spiel sind solche Termine störend", so der Assistent von Bundestrainer Jürgen Klinsmann weiter.

Klose: "Haben einen Job zu erfüllen"

"Ich bin voll im Stress", meinte DFB-Kapitän Michael Ballack bereits bei der Ankunft in "Hollywood am Rhein", wo er und vor allem auch sein Vorgänger Oliver Kahn sich äußerst wortkarg gaben. Nicht so die meisten Kollegen, von denen sich besonders der zurzeit verletzte Bremer Torjäger Miroslav Klose auf die erste Zusammenkunft der Nationalmannschaft im WM-Jahr freute. "Es ist wichtig, dass wir uns nach der langen Pause wieder treffen. Zudem haben wir hier einen Job zu erfüllen, der auch dazu gehört. Da geht es nicht um die Lust."

Der Spaß soll allerdings nach Angaben von Oliver Bierhoff bei den angesetzten Werbeaufnahmen, die fast ausschließlich im zum Filmstudio umgestalteten Rheinland-Saal des noblen Hilton-Hotels gedreht werden, nicht zu kurz kommen. "Wir wollen die gute Atmosphäre im Team natürlich auch in den Spots rüberbringen", berichtete der Teammanager, der gemeinsam mit Klinsmann die beiden von der DFL Deutsche Fußball Liga Gmbh zugestandenen Tage akribisch geplant hat.

Neue Mannschaftsposter geschossen

So mussten die insgesamt 26 Nationalspieler, von denen nur der angeschlagene Dortmunder Christoph Metzelder verspätet anreiste, zunächst Stapel von Autogrammkarten unterschreiben, ehe es die Regieanweisungen für die Werbefilme der DFB-Partner LG Electronics, Bitburger sowie T-Com gab und und zudem die neuen Mannschaftsposter in Zusammenarbeit mit Ausrüster adidas geschossen wurden. Die beiden verhinderten England-Legionäre Jens Lehmann und Robert Huth werden später mit Hilfe des Computers eingearbeitet.

© SID

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