Fußball Nationalmannschaft
Grings kehrt ins DFB-Aufgebot zurück

Inka Grings steht nach mehr als drei Jahren Pause wieder im Aufgebot der Frauen-Nationalmannschaft. Die Torjägerin wurde für das China-Länderspiel und den Algarve-Cup berufen.

Torjägerin Inka Grings vom FCR Duisburg wird nach mehr als dreijähriger Abstinenz ihr Comeback in der deutschen Frauen-Nationalmannschaft feiern. DFB-Trainerin Silvia Neid berief die 30-Jährige in den 20-köpfigen Kader für das Länderspiel am 25. Februar gegen China in Bielefeld (16.00 Uhr/live im ZDF) und den anschließenden Algarve-Cup in Portugal (2. bis 12. März).

"Inka hat mir in einem Gespräch signalisiert, dass es ihr Ziel ist, international noch einmal anzugreifen. Wo gibt es da eine bessere Möglichkeit, als sich beim Algarve-Cup gegen starke Gegner zeigen zu können?", sagte Neid.

Vier U20-Spielerinnen rücken nach

Neben der Rückkehrerin, die das letzte ihrer bislang 64 Länderspiele am 20. Oktober 2005 beim WM-Qualifikationsspiel gegen Schottland absolvierte, berief Neid in Bianca Schmidt (Turbine Potsdam), Katharina Baunach, Nicole Banecki (beide Bayern München) und Kim Kulig (Hamburger SV) vier Spielerinnen der U20, die bei der WM in Chile den dritten Platz belegt hatte.

Damit setzt Neid die Linie der behutsamen, aber kontinuierlichen Verjüngung des Kaders fort. "Wir wollen in Bielefeld gegen China und beim Algarve-Cup die Möglichkeit nutzen, junge Spielerinnen zu testen. Es ist wichtig zu sehen, wie sie auf hohem Niveau mit dem Spieltempo zurechtkommen", sagte die Trainerin des Weltmeisters, dessen Höhepunkt in diesem Jahr die EM vom 23. August bis 10. September in Finnland ist.

"Wir schauen auch schon in Richtung 2011"

"Die jungen Spielerinnen haben jetzt die Chance, sich zu zeigen und die Herausforderung anzunehmen. Wir schauen dabei natürlich auch schon in Richtung WM 2011 in Deutschland." Für die EM zählt jedoch allein das Leistungsprinzip. "Nur die Besten fahren zu EM. Egal ob jung oder alt", sagte Neid, die auf die verletzten Kerstin Stegemann, Ariane Hingst und Simone Laudehr verzichten muss.

© SID

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