Fußball Nationalmannschaft
Irische Presse lobt Keeper Given

Am Tag nach der 0:1-Niederlage der irischen Nationalmannschaft im EM-Qualifikationsspiel gegen Deutschland hat die irische Presse das Ergebnis als unglückliches Resultat bezeichnet. Lob gab es für Torwart Shay Given.

Nach der 0:1-Niederlage der irischen Nationalmannschaft im EM-Qualifikationsspiel gegen Deutschland hat die Presse in Irland vor allem Torwart Shay Given gelobt. Das Ergebnis sei letztlich aber "so vorhersagbar wie die Identität des Mörders in einem alten Colombo-Streifen" gewesen, schreibt der Irish Independent.

Die irischen Pressestimmen im Überblick:

Irish News: "Die Republik unterliegt einem abgefälschten Tor. Ein abgefälschter Schuss von Lukas Podolski an die Hacke des unglücklichen Kapitäns Robbie Keane war alles, was die Teams in Stuttgart unterschied. Für Staunton endete die Nacht in noch schlimmerem Elend, als er nach 75 Minuten vom Platz verwiesen wurde. Für die berühmte Nacht von Stuttgart, in der Irland bei der Euro vor 18 Jahren England 1:0 bezwang, gab es keine Wiederholung."

Irish Times: "Staunton sieht Rot, als Irland geschlagen wird. Obwohl er sagte, dass er über die Vorstellung erfreut war, hat wohl auch Staunton die Defizite Irlands gesehen. Der abgefälschte Schuss von Podolski hat nur auf dem Papier den Unterschied gemacht - auf dem Platz musste sich Irland bei Shay Given bedanken, der es im Spiel hielt."

Irish Independent: "Staunton fliegt vom Platz als tapfere Iren geschlagen werden. Irland hat seine Würde wieder, das befürchtete Massaker fand nicht statt. Given war wirklich großartig. Unfälle wie das deutsche Tor passieren, wenn so viel Verkehr in eine Richtung fließt: Das war die längste deutsche Belagerung seit Leningrad. Das Ergebnis war letztlich so vorhersagbar wie die Identität des Mörders in einem alten Colombo-Streifen."

© SID

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