Fußball Nationalmannschaft: Kahn: "2005 war für mich ein starkes Jahr"

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Kahn: "2005 war für mich ein starkes Jahr"

Nationaltorhüter Oliver Kahn hat seine Überzeugung untermauert, auch bei der WM 2006 im Tor der DFB-Elf zu stehen. "Es gibt für mich keinen Grund zu zweifeln", sagte der 36 Jahre alte Schlussmann von Bayern München.

Neues Jahr, alte Ansicht: Nationaltorhüter Oliver Kahn vom deutschen Rekordmeister Bayern München geht voller Optimismus ins WM-Jahr 2006 - sowohl in Sachen Torwartrotation als auch beim Unternehmen WM-Titel. "Es gibt für mich keinen Grund zu zweifeln", sagte der 36 Jahre alte Torwart in einem Interview mit der Bild-Zeitung. Bundestrainer Jürgen Klinsmann habe ihm erklärt, dass er die Nummer eins sei, außer Kahn gerate in ein lang anhaltendes Formtief. "Das kann ich nicht erkennen. Im Gegenteil. 2005 war für mich ein starkes Jahr", erklärte Kahn.

"Wir haben Heimvorteil, Euphorie und körperliche Fitness"

Die im vergangenen Jahr aufgetretenen Abwehrprobleme der Nationalmannschaft können Kahn ebenfalls nicht schrecken. "Oft hat sich der vermutete Schwachpunkt einer Mannschaft auch im Verlauf eines Turniers als Stärke herausgestellt", sagte der 83-malige Nationalspieler und fügte hinzu: "Ich mache mir keine Sorgen. Wir sind vielleicht keine Brasilianer. Aber wir haben Heimvorteil, Euphorie und körperliche Fitness."

Allerdings räumte Kahn ein, dass ihm das Vorrundenprogramm der WM nicht behagt: "Mir wären Mannschaften lieber gewesen, die man genau einschätzen kann. Eröffnungsspiele sind immer eine haarige Kiste." Dennoch müsse man sich gegen Costa Rica, Polen und Ecuador als Gruppenerster durchsetzen. Nicht nur mit den so genannten deutschen Tugenden, sondern auch spielerisch.

Nationalelf soll Podolski beflügeln

Seine Hoffnungen ruhen dabei auch auf Bremens Stürmer Miroslav Klose, der vorne in Europa top sei. Für dessen möglichen Sturmpartner Lukas Podolski, der derzeit von Bayern, Bremen und dem Hamburger SV heftig umworben wird, könne darüber hinaus die Nationalelf wie eine Befreiung wirken. "Es wäre für ihn besser gewesen, in einem Verein zu spielen, bei dem die Aufmerksamkeit auf mehrere Spieler verteilt ist", sagte Kahn.

Zu seinem Konkurrenzkampf mit Jens Lehmann von Arsenal London erklärte der Vize-Weltmeister von 2002, dass ihn zwar in erster Linie die WM motiviere. Aber: "Die Situation in der Nationalelf gibt mir vielleicht den letzten Kick." Zudem verwies Kahn auf seine weitgehend konstanten Leistungen in zwölf Jahren bei den Bayern. "In der Saison 2003/04 war eine Phase dabei, als es nicht so lief. Ansonsten habe ich immer Top-Leistungen gezeigt", erklärte er.

© SID

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